• 29.07.2024, 11:30:02
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  • OTS0052

Studie: Amtssitz schafft 20.000 Arbeitsplätze

Internationale Organisationen in Österreich bringen zudem jährlichen Wertschöpfungseffekt von 1,7 Milliarden Euro

Utl.: Internationale Organisationen in Österreich bringen zudem
jährlichen Wertschöpfungseffekt von 1,7 Milliarden Euro =

Wien (OTS) - Im Auftrag des Außenministeriums erneuerte das
Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO die österreichische Amtssitzstudie
aus dem Jahr 2020. Untersucht wurden die wirtschaftlichen
Auswirkungen der in Österreich angesiedelten Internationalen
Organisationen. Die Stärkung Österreichs als Amtssitz ist bekanntlich
ein langjähriger Schwerpunkt der österreichischen Außenpolitik.

„Die Stärkung unseres Amtssitzes ist nicht nur politisch bedeutend,
sondern auch im Interesse der österreichischen Wirtschaft. Die neue
Amtssitz-Studie stellt zudem fest, dass die positiven
wirtschaftlichen Effekte in den letzten Jahren sogar angestiegen
sind“,

so Außenminister Alexander Schallenberg.

Die aktuelle Erhebung zeigt, dass die ökonomischen Effekte
internationaler Organisationen in Österreich beachtlich sind. Der
Amtssitz sichert in Österreich fast 20.000 Arbeitsplätze. Im
Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2020 ist dieser Wert mit
einem Plus von 4 Prozent deutlich angewachsen. Der jährliche
Wertschöpfungseffekt ist auf rund 1,7 Milliarden Euro angestiegen.
Wien zählt somit international zur Spitzengruppe der Amtssitz-Städte.
Auf Wien als Hauptstandort der internationalen Organisationen
entfallen fast 67 Prozent des Wertschöpfungseffekts. Aber auch die
Bundesländer profitieren, allen voran Niederösterreich mit ca. 14,5
Prozent.

Insbesondere für einen mittelgroßen Staat wie Österreich ist es
wichtig, sich auf internationales Recht und Verträge verlassen zu
können.

„Wir sind von einem Feuerring an Krisen umgeben, egal ob wir Richtung
Ukraine oder in den Nahen Osten blicken. Unser Lebensmodell steht
zunehmend unter Druck. Internationale Organisationen leisten einen
unverzichtbaren Beitrag dazu, dass das Völkerrecht eingehalten,
Menschenrechte respektiert und Multilateralismus gelebt werden kann“,

verdeutlicht Außenminister Schallenberg die Wichtigkeit einer
zukunftsorientierten Amtssitzpolitik, welche die Ansiedelung
internationaler Organisationen zum Ziel hat. Zur Förderung des
Amtssitzes trägt auch das 2021 in Kraft getretene Amtssitzgesetz bei,
das einen klaren Rechtsrahmen für Neuansiedlungen schafft.

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