- 24.07.2024, 10:10:41
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SWV WIEN Fischer: „Kostenfalle Mobilitätsmesse – Kleine Händler bleiben auf der Strecke!“
Die geplante Mobilitätsmesse des Landesgremium Fahrzeughandel stellt eine massive Ungleichbehandlung kleiner Fahrzeughändler dar. Marko Fischer fordert eine faire Alternative.
Ein gefährliches Spiel mit der Zukunft des Wiener Fahrzeughandels
Das Wiener Landesgremium Fahrzeughandel plant auf Vorschlag von Obfrau Stephanie Ernst eine Mobilitätsmesse vom 16. bis 19. Januar 2025 in der Messe Wien, zeitgleich mit der Ferienmesse. Während die Absicht, den Mitgliedern eine attraktive Plattform zu bieten, lobenswert ist, weist Marko Fischer, Präsident des SWV WIEN und Obfrau-Stellvertreter im Fahrzeughandel, auf die gravierenden Nachteile dieses Projekts hin.
„Diese Messe mag ambitioniert klingen, aber sie ist ein teures Prestigeprojekt, das kleine Händler an den Rand drängt“, kritisiert Marko Fischer scharf. „Mit Teilnahmegebühren zwischen 30.000 und 50.000 Euro pro Händler schaffen wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wie sollen kleine Betriebe mit solch hohen Kosten konkurrieren? Diese Ungleichheit ist inakzeptabel!“
Logistikchaos und unklare Rahmenbedingungen
Die Kosten sind nicht das einzige Problem. „Am Messegelände verfügen die Händler über keine Gewerbeberechtigung. Das von Obfrau Ernst eigens gesetzte Ziel aktive Verkaufsgespräche zu ermöglichen wird bereits dadurch verunmöglicht“, bemerkt Fischer. Doch das Logistikchaos geht noch einen Schritt weiter: „Wenn mehrere Händler dieselbe Marke vertreten, wer entscheidet, wer ausstellen darf? Das führt zu einem logistischen Chaos und unfairen Wettbewerbsbedingungen. Solche Unsicherheiten sind eine Zumutung für alle Beteiligten!“, bekräftigt Fischer.
Eine innovative Lösung: Die Hausmesse
Fischer schlägt eine alternative Lösung vor, die alle Händler einbezieht: „Statt Unsummen in eine Messe zu investieren, sollten wir eine Hausmesse in den Schauräumen der Händler veranstalten. Dies bietet nicht nur Kostenvorteile, sondern auch gleiche Chancen für alle Händler“, betont Fischer. „Jeder kann teilnehmen, unabhängig von der finanziellen Lage. Die Kunden können die Fahrzeuge direkt in den Verkaufsräumen erleben und sofort Kaufverträge abschließen. Zusätzlich können wir durch ein attraktives Rahmenprogramm und spannende Gewinnspiele den Besuchern einen besonderen Anreiz bieten. Das steigert nicht nur die Attraktivität der Veranstaltung, sondern fördert auch das direkte Verkaufsgespräch und schafft eine kundenfreundliche Atmosphäre.“
Appell an die Kammer: Für eine faire und transparente Lösung
Fischer appelliert an das Wiener Landesgremium Fahrzeughandel: „Unsere Aufgabe ist es, alle Mitglieder fair zu vertreten, nicht nur die großen Unternehmen. Wir müssen transparent und verantwortungsvoll handeln. Eine Hausmesse ist die gerechte und vernünftige Alternative zur geplanten Mobilitätsmesse. Lassen Sie uns gemeinsam eine Lösung finden, die alle Händler gleichberechtigt unterstützt und den Kunden bestmöglichen Service bietet.“
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