- 14.05.2024, 10:34:12
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Aviso: Enquete „1450 – das Heilmittel für die Spitäler?“ am 22. Mai in Wien
Bei der Diskussionsveranstaltung der Bundeskurie angestellte Ärzte der ÖÄK geht es um die bestmögliche Lenkung der Patientenströme zum Wohle unserer Gesundheitsversorgung.
Wie können die Gesundheitshotline 1450 oder andere digitale Lösungen dazu beitragen, Patientenströme besser zu lenken und den Spitalsambulanzen jene Entlastung bringen, die sie dringend benötigen? Diese zentrale Frage wird bei einer Enquete der Bundeskurie der angestellten Ärzte (BKAÄ) der Österreichischen Ärztekammer am 22. Mai in Wien diskutiert.
Ohne verbindliche und funktionierende Patientenlenkung wird es nicht gelingen, den Spitalsambulanzen jene Entlastung zukommen zu lassen, die die dort arbeitenden Ärztinnen und Ärzte dringend brauchen, betont die BKAÄ. Der Weg des Patienten sollte dem Pfad „digital vor niedergelassen-ambulant vor spitalsambulant vor stationär“ folgend ablaufen – das hatte die ÖÄK auch in ihrer Resolution „Für die Gesundheitsversorgung der Zukunft“ in dieser Form bereits im Juni 2023 festgehalten.
Der richtige Pfad
„Seit der Einführung der e-Card im Jahr 2005 und der damit verbundenen Abschaffung des Krankenscheins – das ist schon 18 Jahre her – fehlt eine funktionierende Patientenlenkung in Österreich. Darauf haben wir immer wieder hingewiesen. Leider fehlt diese Maßnahme auch in der am Ende des vergangenen Jahres verabschiedeten Gesundheitsreform, obwohl wir als Ärztekammer darauf gepocht hatten“, betont Harald Mayer, Vizepräsident der ÖÄK und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte (BKAÄ). Dazu bedarf es aus Sicht der BKAÄ eine klare Information sowie klare Vorgaben für den Weg durchs System.
David Reif, Leiter der 1450 Gesundheitsberatung Wien, wird im Rahmen der Enquete am 22. Mai im Presseclub Concordia (Bankgasse 8, 1010 Wien, Beginn: 16:30 Uhr) in seinem Impulsvortrag erläutern, wie das System 1450 genau funktioniert – und welche Vorteile es mit sich bringt. Die Gesundheitshotline könnte aus Sicht der BKAÄ noch viel mehr als bisher als erste Anlaufstelle für gesundheitliche Fragen fungieren und dazu beitragen, den richtigen Weg durch das Gesundheitssystem vorzugeben.
Neben BKAÄ-Obmann Harald Mayer und David Reif diskutieren außerdem Katharina Reich, Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit, sowie Edith Bulant-Wodak, kaufmännische Leiterin der ELGA GmbH, und interessiertes Publikum (der Eintritt ist kostenfrei). Florian Tursky, ehemaliger Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation im Bundesministerium für Finanzen, meldet sich mit einer Videobotschaft.
Die Enquete wird auch live im Internet via Youtube (https://youtube.com/live/y04SmPkvnV0) übertragen, auch das Online-Publikum kann mitdiskutieren und per E-Mail Fragen an die Experten stellen.
BKAÄ-Enquete:
1450 – das Heilmittel für die Spitäler?
Mittwoch, 22. Mai 2024, 16:30 Uhr (Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien). Der Eintritt ist kostenfrei, bitte um Anmeldung unter [email protected]. Alle Infos gibt es auch auf der Website der Österreichischen Ärztekammer unter https://bit.ly/4aE1APJ.
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Mag. Thorsten Medwedeff
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