- 01.05.2024, 07:54:55
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Schallenberg: 20 Jahre EU-Erweiterung, 20 Jahre Österreich im Herzen Europas
Ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der europäischen Integration
Utl.: Ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der europäischen
Integration =
Wien (OTS) - Heute feiern wir das 20-jährige Jubiläum des
EU-Beitritts von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, der
Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Mit dieser
fünften Erweiterungsrunde in der Geschichte der Europäischen Union
ist Österreich vom östlichen Rand ins Herz Europas gerückt. In der
beispiellosen wirtschaftlichen und menschlichen Erfolgsgeschichte der
europäischen Integration wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen.
„Die EU-Erweiterung 2004 war ein Meilenstein für Österreich und die
EU. Sie hat zu Stabilität und Wohlstand in ganz Europa beigetragen.
Aus Nachbarn sind Partner und Freunde geworden, mit denen wir heute
auf allen Ebenen eng zusammenarbeiten. Gäbe es die EU-27 nicht, man
müsste sie noch heute erfinden“, bilanziert Außenminister Alexander
Schallenberg.
Österreich hat von der EU-Erweiterung wirtschaftlich profitiert wie
kaum ein anderer EU-Mitgliedsstaat. Drei Viertel des für unser Land
so wichtigen Außenhandels erfolgt mit den anderen EU-Staaten. Für
Tourismus, Handel und grenzüberschreitenden Verkehr ist die
Einbettung in den europäischen Binnenmarkt nicht mehr wegzudenken.
„Das Erfolgsprojekt EU-Erweiterung muss fortgesetzt werden. Daher
werden wir uns auch weiter mit aller Kraft für eine rasche
Heranführung des Westbalkans an die Europäische Union einsetzen.
Diese sechs Staaten sind die fehlenden Steine im europäischen Mosaik,
ohne sie ist die EU nicht vollständig. Dabei geht es nicht nur um
Altruismus, sondern auch um wohlverstandenes Eigeninteresse. Wir
haben die Wahl zwischen dem Export von Stabilität oder dem Import von
Instabilität“, so der Minister.
Für eine rasche Integration der Staaten des Westbalkans in die EU hat
Schallenberg die Initiative “Freunde des Westbalkans” lanciert, die
seit mehr als einem Jahr als tatkräftiger Taktgeber für die graduelle
Integration dient.
„Die graduelle Integration ist keine Alternative zur
Vollmitgliedschaft, sie ist vielmehr ein Schritt auf dem Weg dorthin.
Ziel unserer Gruppe, der sich schon ein Viertel aller
EU-Mitgliedsstaaten angeschlossen hat, ist es, die Vorteile der
EU-Mitgliedschaft für die Menschen schneller spürbar und besser
zugänglich zu machen”, führt Schallenberg aus.
„Die EU-Erweiterung ist das stärkste geopolitische Instrument, das
uns zur Verfügung steht. Es geht nicht zuletzt darum, den malignen
Einfluss Dritter zu verhindern und zu signalisieren, dass auch die
Ukraine, Moldau und Georgien zur europäischen Familie gehören“, so
Schallenberg abschließend.
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