- 03.04.2024, 12:38:36
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Hilfe vor Ort: 21,5 Mio. für österreichische Hilfsorganisationen in Krisenregionen
21,5 Mio. Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für humanitäre Hilfe in Subsahara-Afrika, dem Nahen Osten, der Ukraine und in Afghanistan
Utl.: 21,5 Mio. Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für
humanitäre Hilfe in Subsahara-Afrika, dem Nahen Osten, der
Ukraine und in Afghanistan =
Wien (OTS) - Ein nie dagewesenes Ausmaß an globalen humanitären
Krisen infolge von bewaffneten Konflikten, Armut,
Migrationsbewegungen und des voranschreitenden Klimawandels stellt
eine immense Bedrohung für das Leben von Millionen Menschen dar. Nach
Schätzungen der Vereinten Nationen benötigen weltweit rund 300
Millionen Menschen humanitäre Hilfe.
Hier gilt es rasch und unbürokratisch zu helfen: Auf Antrag von
Außenminister Alexander Schallenberg wurde im heutigen Ministerrat
die Auszahlung von 21,5 Millionen Euro aus dem
Auslandskatastrophenfonds des Außenministeriums beschlossen. Die
Mittel gehen an österreichische Hilfsorganisationen, die mit ihrer
wertvollen Arbeit vor Ort in den Krisenherden helfen.
„Unsere Sicherheit in Europa ist maßgeblich auch von der Sicherheit
und Stabilität unserer Nachbarn abhängig. Es gilt daher alles zu tun,
um illegale Migration zu verhindern und auch zu verhindern, dass sich
Menschen überhaupt auf den gefährlichen Weg nach Europa machen. Die
Hilfe vor Ort in Krisenregionen hilft daher doppelt: Sie ist
einerseits wichtig, um die Lebenssituation vor Ort zu verbessern und
das menschliche Leid zu lindern und andererseits trägt sie dazu bei,
illegale Migration nach Österreich und Europa einzudämmen“, so
Bundeskanzler Karl Nehammer.
Die 21,5 Millionen Euro setzen sich folgendermaßen zusammen:
- 9,5 Millionen Euro für Projekte in Subsahara-Afrika (Äthiopien,
Burkina Faso, Mosambik, Uganda)
- 8 Millionen Euro für Projekte im Nahen Osten (Jordanien, Libanon
und Syrien)
- 2 Millionen Euro für Projekte in der Ukraine sowie
- 2 Millionen Euro für Projekte in Afghanistan und den
Nachbarländern.
Österreichische Hilfsorganisationen sind für das Außenministerium ein
sehr geschätzter Partner bei der Hilfe vor Ort. Mit dem heutigen
Beschluss erhöhen wir zudem die Planungssicherheit der Organisationen
und tragen auch zur Qualität und Nachhaltigkeit der österreichischen
humanitären Hilfe bei. Mit ihrer Arbeit bieten die
Nichtregierungsorganisationen den Menschen vor Ort zudem neue
Perspektiven und sind so auch essenziell für die Reduktion illegaler
Migrationsströme.
„Der brandgefährliche Mix aus bewaffneten Konflikten, Hunger und
Naturkatastrophen führt uns eine ganz neue Dimension des menschlichen
Leids vor Augen. Wir schauen nicht weg, sondern helfen umfassend,
rasch und unbürokratisch: Mit 21,5 Millionen Euro unterstützen wir
die lebenswichtige Arbeit von österreichischen NGOs in den
Krisenherden dieser Welt und tragen so dazu dabei, vor Ort
Perspektiven für die Menschen zu schaffen und damit illegale
Migration nach Europa hintanzuhalten“, ergänzt Außenminister
Alexander Schallenberg.
Der Auslandskatastrophenfonds (AKF) ist ein unerlässliches Instrument
der österreichischen humanitären Hilfe und ist im heurigen Jahr so
gut gefüllt wie nie zuvor: 80 Millionen Euro stehen für humanitäre
Hilfe in aller Welt zur Verfügung. Die Abwicklung erfolgt über die
Austrian Development Agency (ADA).
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