- 25.03.2024, 09:59:15
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Finanzpolizei deckt zahlreiche Verstöße in steirischen und Kärntner Skigebieten auf – mehr als 200 Anzeigen
Mehr als 200 Anzeigen wegen massiver Vergehen bei Hotels, Gastronomie und Skischulen
Utl.: Mehr als 200 Anzeigen wegen massiver Vergehen bei Hotels,
Gastronomie und Skischulen =
Wien (OTS) - Die Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung stellte
bei vier Schwerpunktaktionen im Februar und März in steirischen und
Kärntner Skigebieten erhebliche Verstöße fest. Insgesamt wurden 211
Anzeigen erstattet und rund 75.000 Euro an Steuerschulden
eingetrieben. Die Verstöße wurden vor allem bei Hotels und
Gastronomiebetrieben, aber auch bei Skischulen festgestellt.
„Die Finanzpolizei kämpft energisch gegen illegale Beschäftigung,
Abgabenbetrug und Steuerhinterziehung. Regelmäßige
Schwerpunktkontrollen wie diese sind entscheidend, um faire
Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer zu schützen und die Einhaltung der gesetzlichen
Bestimmungen sicherzustellen. Diese Kontrollen kommen natürlich allen
Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, aber auch dem Ruf unseres
Wirtschaftsstandorts und besonders den korrekt wirtschaftenden
Betrieben zu Gute“, betont Finanzminister Magnus Brunner.
An den Schwerpunktaktionen beteiligten sich insgesamt 76
Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten, die in den Skigebieten
Turracherhöhe, Katschberg, Klipitzthörl in Kärnten und Reiteralm
sowie Lachtal in der Steiermark im Einsatz waren. Wie sich
herausstellte, war dabei fast jeder zweite der insgesamt 216
kontrollierten Betriebe nicht gesetzestreu: So wurden gleich 103
Anzeigen aufgrund von illegaler Beschäftigung gelegt, zehn
Strafanzeigen erfolgten wegen illegaler Beschäftigung von Ausländern
und zwei weitere aufgrund von Betrugs in Zusammenhang mit dem Bezug
von Arbeitslosengeld.
In 42 Fällen lagen Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz vor, zwölf
Mal wurden Anzeigen nach dem Lohn- und Sozialdumpinggesetz erstattet.
In weiteren 42 Fällen hat die Finanzpolizei Anzeige an die
Finanzstrafbehörde erstattet, da schwere Verstöße gegen die
Registrierkassenpflicht vorlagen. In manchen Betrieben waren die
Kassensysteme manipuliert, andere wiederum hatten nicht einmal eine
Registrierkasse. Zudem konnten insgesamt 74.936 Euro an
Steuerschulden eingetrieben werden. Alle betroffenen Betriebe müssen
nun mit hohen Strafzahlungen rechnen.
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