- 28.02.2024, 06:00:17
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Für Stabilität im Nahen Osten: Österreich hilft der notleidenden Zivilbevölkerung in Gaza mit weiteren 10 Millionen Euro
Hilfe für lebenswichtige Arbeit von humanitären Organisationen vor Ort
Utl.: Hilfe für lebenswichtige Arbeit von humanitären Organisationen
vor Ort =
Wien (OTS) - Der brutale Angriff der Terrororganisation Hamas auf
Israel hat mehr als 1.200 Opfer gefordert. Der daraus resultierende
Krieg zwischen Israel und der Hamas hat eine humanitäre Krise in Gaza
hervorgerufen, weite Teile von Gaza sind verwüstet, 85% der Menschen
intern vertrieben.
Außenminister Alexander Schallenberg ist am Dienstag in die Region
aufgebrochen und hat in diesem Zusammenhang weitere Unterstützung für
die notleidende palästinensische Zivilbevölkerung in Gaza zugesagt.
Der Ministerrat beschließt am heutigen Mittwoch, dass aus dem
Auslandskatastrophenfonds (AKF) des Außenministeriums zehn Millionen
Euro für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, das
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und die
Weltgesundheitsorganisation zur Verfügung gestellt werden.
„Die Folgen des Hamas-Terrors vom 7. Oktober, die Israels Sicherheit
in Frage gestellt haben, dürfen nicht immer mehr Opfer nach sich
ziehen. Das erhöht die Gefahr einer immer weitergehenden Eskalation
der Lage im Nahen Osten. An oberster Stelle steht jetzt, Menschen mit
akut benötigten, überlebensnotwendigen Gütern wie Wasser,
Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Alle Seiten sind dazu
aufgerufen, ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht
einzuhalten und die Zivilbevölkerung zu schützen. Hilfslieferungen
nach Gaza müssen beschleunigt passieren können und durchgelassen
werden. Eine humanitäre Waffenruhe ist dafür ein Gebot der Stunde“,
betont Vizekanzler Werner Kogler.
Durch die Kampfhandlungen ist die kritische Infrastruktur vor Ort
massiv beschädigt: Um überleben zu können, sind 2,2 Millionen
Menschen in Gaza auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 1,1
Millionen Kinder. Die intern Vertriebenen haben nur eingeschränkten
Zugang zu lebensnotwendigen Gütern wie Wasser, Lebensmittel und
Gesundheitsversorgung. Besonders stark von der humanitären Krise
betroffen sind auch in diesem Fall Frauen, Kinder und vulnerable
Bevölkerungsgruppen.
„Mit ihrem brutalen Terror hat die Hamas die gesamte Region an den
Rand des Abgrunds gebracht. Die Terroristen der Hamas scheren sich
keinen Deut um das Leben von Zivilisten und verwenden sie ganz
bewusst als Schutzschild. Die humanitäre Lage in Gaza ist
katastrophal, das kann niemanden kalt lassen. Mit weiteren zehn
Millionen Euro unterstützen wir die lebenswichtige Arbeit von
Internationalen Organisationen vor Ort. In meinen Gesprächen vor Ort
werde ich mich weiter dafür starkmachen, dass es dringend zu einer
humanitären Waffenpause kommt, damit mehr Hilfe nach Gaza hinein- und
gleichzeitig die Geiseln herauskommen,“
hält Außenminister Alexander Schallenberg fest.
Von den zehn Millionen Euro gehen fünf Millionen Euro an das
Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), drei Millionen Euro an
das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) sowie zwei
Millionen Euro an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Damit
beläuft sich die Summe an humanitärer Hilfe, die Österreich seit dem
7. Oktober für die Zivilbevölkerung in Gaza und der Region
bereitgestellt hat, auf 23 Millionen Euro.
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