- 29.11.2023, 12:01:54
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Österreich als Partner für Sicherheit & Frieden in Afrika
Neun Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für West- und Ostafrika sowie Tunesien
Utl.: Neun Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für
West- und Ostafrika sowie Tunesien =
Wien (OTS) - Der Hamas-Terror auf Israel und der unvermindert
anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine dominieren die
europäischen Schlagzeilen. Die Bundesregierung setzt sich
nichtsdestotrotz auch für Krisenherde im Rest der Welt ein.
Der afrikanische Kontinent ist mit einem besonders toxischen Cocktail
an Krisen konfrontiert: Tiefgreifende Armut, Dürrekatastrophen,
bewaffnete Konflikte, Terrorismus und globale Ernährungsunsicherheit
halten zahlreiche Staaten fest im Griff und führen dazu, dass
Menschen flüchten oder vertrieben werden. Die österreichische
Bundesregierung hat im Ministerrat beschlossen, neun Millionen Euro
aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) des Außenministeriums zur
Bekämpfung der humanitären Krisen in West- und Ostafrika sowie in
Tunesien zur Verfügung zu stellen.
„Die Sicherheitslage am afrikanischen Kontinent hat immer auch
Auswirkungen auf die Sicherheit der Europäische Union.
Selbstverständlich unterstützen wir daher erneut mit Mitteln aus dem
Auslandskatastrophenfonds, um die Situation für die Menschen vor Ort
zu verbessern. Wir bleiben damit bei unserer klaren Haltung: Hilfe
vor Ort zu leisten schafft mehr Stabilität und Sicherheit in der
Region und dämmt illegale Migrationsbewegungen nach Europa ein,“
unterstreicht Bundeskanzler Karl Nehammer.
Von den neun Millionen Euro gehen zwei Millionen Euro an das Amt des
Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) in Burkina
Faso, einem Schwerpunktland der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit und eines der ärmsten Länder der Welt.
UNHCR erhält zudem jeweils eine Million Euro zum Schutz von
Vertriebenen in Tunesien, im Sudan und in Äthiopien. Weitere zwei
Millionen Euro werden dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen
(UNICEF) sowie eine Million Euro dem Internationalen Komitee vom
Roten Kreuz (IKRK) für den Schutz von Kindern in Mali zur Verfügung
gestellt. Eine Million Euro geht an das Amt der Vereinten Nationen
für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) zur
Linderung der Hungerkatastrophe im Südsudan.
„Kriege, Folgen der Klimakrise, steigende Armut und wachsender Hunger
führen im Sudan, Südsudan, Mali, Burkina Faso, Tunesien und Äthiopien
dazu, dass Menschen flüchten müssen oder vertrieben werden.
Österreich nimmt seine globale Verantwortung wahr und trägt zur
Linderung dieser humanitären Krisen in unserem Nachbarkontinent bei.
Erst durch die Verfünffachung der Mittel des
Auslandskatastrophenfonds werden Hilfsmaßnahmen in der Region
verstärkt möglich,“ betont Vizekanzler Werner Kogler.
„Wir lassen die krisengeplagte Bevölkerung nicht im Stich. Mit neun
Millionen Euro aus dem Außenministeriums führen wir unser Engagement
für Sicherheit und Frieden am afrikanischen Kontinent konsequent
fort. Das ist mehr als humanitäre Hilfe, sondern auch
wohlverstandener Altruismus. Denn mit jedem Euro leisten wir einen
Beitrag für Stabilität vor Ort und tragen so zur Eindämmung illegaler
Migration bei,“ so Außenminister Alexander Schallenberg, der von 12.
– 16. Dezember 2023 in den Senegal und nach Südafrika reisen wird, um
die österreichisch-afrikanische Partnerschaft auf Augenhöhe weiter zu
stärken.
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