• 15.11.2023, 11:44:33
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Für Stabilität in Syrien, Libanon und Jordanien: 6 Millionen Euro zur Bekämpfung der humanitären Krisen

Österreich leistet wichtige Hilfe vor Ort

Utl.: Österreich leistet wichtige Hilfe vor Ort =

Wien (OTS) - Eine Vielzahl von Krisen trifft Syrien und die Region
schwer: Durch den lang anhaltenden Krieg in Syrien wurden Millionen
von Menschen in die Nachbarländer vertrieben und sind auf humanitäre
Hilfe angewiesen. Hinzu kommen die weltweite Ernährungskrise als
Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine und die Nachwehen der
verheerenden Erdbebenkatastrophe vom Februar 2023. Die brutalen
Terrorangriffe der Hamas auf Israel drohen die Region nun weiter zu
destabilisieren.

Die österreichische Bundesregierung stellt sechs Millionen Euro aus
dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) des Außenministeriums zur
Linderung der akuten Not in Syrien, Libanon und Jordanien bereit.

„Kriege und Konflikte zerstören Zukunftsträume ganzer Generationen
und machen Hoffnung zunichte. Eine der Regionen, die davon bereits
sehr lange betroffen ist, ist Syrien und die umliegenden Länder. Oft
sind die Syrerinnen und Syrer gezwungen in ihre Nachbarstaaten wie
etwa Libanon oder Jordanien zu fliehen, wo die humanitäre Situation
sich ebenfalls zusehends verschlimmert. Hunger, Krankheit und Gewalt
machen das Leben für sie zur Hölle. Diese Menschen benötigen unsere
Hilfe besonders. Diese Bundesregierung hat die Mittel für humanitäre
Hilfe vervielfacht, um auch bei langanhaltenden Krisen helfen zu
können. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir mit 6 Mio. Euro
dafür, dass vor allem Frauen und Kinder notwendige Hilfe bekommen
oder die Gesundheitsversorgung in der Krisenregion verbessert werden
kann. Damit geben wir Menschen in größter Not ein Stück Hoffnung und
kommen unserer internationalen Verantwortung nach“

betont Vizekanzler Werner Kogler.

Syrien ist seit mittlerweile zwölf Jahren Schauplatz eines blutigen
Konflikts. Über 15 Millionen Menschen, darunter sieben Millionen
Kinder, benötigen dringend humanitäre Hilfe. Der Konflikt in Syrien
hat 6,8 Millionen Menschen innerhalb Syriens vertrieben, weitere 5,2
Millionen in der Region. Die Zerstörungen im Nordwesten Syriens als
Folge des schweren Erdbebens haben die Situation dramatisch
verschärft.

Auch in den Nachbarstaaten Libanon und Jordanien ist die kritische
Infrastruktur massiv belastet. Neben der Aufnahme von syrischen
Vertriebenen bringen extreme Wettersituationen, die Auswirkungen der
Pandemie und die weltweite Ernährungskrise als Folge des russischen
Angriffskriegs gegen die Ukraine die beiden Staaten in Bedrängnis.

„Eine Region, die ohnehin schon arm an guten Nachrichten war, droht
durch die brutalen Terrorangriffe der Hamas noch instabiler zu
werden. Hier gilt es rasch und unbürokratisch zu helfen und so auch
neuen Migrationswellen entgegenzuwirken“,

unterstreicht Außenminister Alexander Schallenberg.

Von den sechs Millionen Euro gehen zwei Millionen Euro an das
Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sowie jeweils eine
Million Euro an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)
und an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Syrien. Jeweils eine
Million Euro werden UN Women für den Libanon und dem Amt des Hohen
Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) für Jordanien
zur Verfügung gestellt. Durch die Zusammenarbeit mit internationalen
Organisationen trägt Österreich dazu bei, die dringendsten
Bedürfnisse vor Ort zu decken.

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