- 09.11.2023, 06:00:02
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Österreichische Hilfe für palästinensische Zivilbevölkerung
2 Millionen Euro für Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften
Utl.: 2 Millionen Euro für Internationale Föderation der Rotkreuz-
und Rothalbmondgesellschaften =
Wien (OTS) - Vor einem Monat hat die Terrororganisation Hamas Israel
mit beispiellosen Angriffen überfallen. Hunderte Menschen wurden von
der Hamas in den Gaza-Streifen verschleppt, wo sie noch immer
festgehalten werden. Österreich steht in voller Solidarität an der
Seite Israels und seiner Bevölkerung und fordert die bedingungslose
und sofortige Freilassung der Geiseln.
Die Hamas setzt aber nicht nur die Geiseln, sondern auch die
palästinensische Zivilbevölkerung nach wie vor systematisch als
menschliche Schutzschilder ein und errichtet Terrorinfrastruktur ganz
bewusst im Umfeld von Spitälern, Schulen oder Kindergärten. In Paris
findet heute dazu auf Initiative des französischen Präsidenten
Emmanuel Macron eine internationale humanitäre Konferenz für die
Zivilbevölkerung Gazas statt. Für Österreich nimmt daran
Kanzleramtsministerin Susanne Raab teil.
Wir arbeiten eng mit unseren Partnern in der Region zusammen um
sicherzustellen, dass humanitäre Hilfe für die palästinensische
Zivilbevölkerung geleistet werden kann. Dabei ist es unerlässlich,
dass diese Unterstützung auch bei den notleidenden Menschen ankommt
und nicht von der Terrororganisation Hamas oder anderen
terroristischen Organisationen abgezweigt wird.
Österreich stellt der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und
Rothalbmondgesellschaften (IFRK) 2 Millionen Euro aus den Mitteln der
Austrian Development Agency (ADA) zur Verfügung.
„Wir arbeiten mit international anerkannten Hilfsorganisationen
zusammen, die den Bedarf vor Ort am besten kennen. Dadurch
garantieren wir, dass unsere Unterstützung für die palästinensische
Zivilbevölkerung mit unserem kompromisslosen Kampf gegen Terrorismus
und Antisemitismus in Einklang steht“, so Außenminister Alexander
Schallenberg.
Diese Mittel unterstützen die IFRK bei ihrer Arbeit zur Linderung der
humanitären Notsituation der palästinensischen Zivilbevölkerung vor
Ort. Die IFRK unterstützt die Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften
in der Region, um auf die aktuelle Situation bestmöglich reagieren zu
können. Damit leistet sie auch einen wesentlichen Beitrag zur
Stabilisierung der Nachbarstaaten. Dazu zählt:
• die Stärkung der Kapazitäten des Ägyptischen Roten Halbmonds zur
Koordinierung sämtlicher Hilfsgüterlieferungen in Ägypten;
• die Unterstützung des Libanesischen Roten Kreuzes in der Reaktion
auf konfliktbezogene Vorfälle;
• die Notfallplanung des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds und des
Jordanischen Roten Halbmonds.
„Österreich bekennt sich klar zum Recht Israels auf
Selbstverteidigung und verurteilt den Terror der Hamas auf Schärfste.
Das werde ich auch heute in Paris klarmachen. Gleichzeitig leistet
Österreich humanitäre Hilfe für die palästinensische Bevölkerung und
stellt zusätzlich 2 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die
Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen stellen wir sicher,
dass die Hilfe auch direkt bei den Menschen ankommt und nicht von der
Terrororganisation Hamas für die Finanzierung ihrer brutalen,
terroristischen Aktivitäten entwendet werden kann“, ergänzt
Kanzleramtsministerin Susanne Raab.
Die gründliche, ergebnisoffene Prüfung der österreichischen
Entwicklungsgelder für Projekte in Palästina läuft indes weiter.
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