- 08.11.2023, 12:00:47
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Nur ein kleiner Schritt – aber der richtige Weg!
Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): “Mit dem 2. Leistungspaket der Regierung wird Arbeiten für Pensionisten erleichtert!“
Utl.: Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): “Mit dem 2. Leistungspaket der
Regierung wird Arbeiten für Pensionisten erleichtert!“ =
Wien (OTS) - Unter dem Motto, „damit sich Leistung wieder lohnt“,
haben VP-Klubobmann August Wöginger und die Seniorenvertreterin
Ingrid Korosec am Dienstag im Parlament das 2. Leistungspaket der
Bundesregierung vorgestellt. In diesem 2. Teil werden Beiträge zur
Pensionsversicherung reduziert, wenn über das gesetzliche
Pensionsalter hinaus weitergearbeitet wird. Ab dem kommenden Jahr
werden dann Einkünfte neben der Pension bis zum doppelten der
Geringfügigkeitsgrenze von der Pensionsversicherung ausgenommen.
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Immerhin sind das rund 1.050 Euro, für die dann keine
Pensionsversicherung anfällt. Die Ersparnis beträgt etwa 100 Euro im
Monat oder 1.200 Euro im Jahr. Fritz Pöltl, der FCG-ÖAAB
Fraktionsvorsitzende der AK-Wien: “Das ist zwar noch nicht das Gelbe
vom Ei, aber zumindest die richtige Richtung! Wegen des akuten
Personalmangels in fast allen Branchen werden die erfahrenen, älteren
Menschen dort nämlich überaus willkommen sein.“
Bisher lohnt es sich nicht
Wegen der hohen Besteuerung der Zusatzverdienste und der doppelten
Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung (Solidaritätsabgabe)
hat sich eine Beschäftigung nach dem Pensionsantritt kaum gelohnt.
Die Bemühungen der Regierungskoalition unter dem Motto „damit sich
Leistung wieder auszahlt“, haben nun zum 2. Leistungspaket geführt.
Pöltl: „Da gibt es aber noch genug zu tun, wenn man der arbeitenden
Bevölkerung endlich wirklich unter die Arme greifen will. Da geht es
etwa auch um die bereits mehrmals versprochene Erhöhung des seit 15
Jahren gleich hohen Kilometergeldes. Im Jahr 2000 kostete der Liter
Benzin knapp 1,05 Euro, aktuell liegt er bei 1,75. Dazu kommen
Mehrkosten für Parkscheine, Autobahnvignetten, höheren Versicherungen
sowie die extrem gestiegenen Reparaturkosten, die allesamt seit 15
Jahren mit 42 Cent pro Kilometer abgegolten sein sollten.
Grüne sind jetzt gefordert
Pöltl: „Dass es trotz der dreimaligen Ankündigungen immer noch keine
Erhöhung gegeben hat, liegt am grünen Koalitionspartner der immer
‚wenn es ums Auto geht‘ auf der Bremse steht. Aber hier geht es nicht
ums Auto, es geht um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf
das Auto angewiesen sind, sich den Betrieb aber nur noch leisten
können, wenn sie sich beim Lebensstandard einschränken. Das amtliche
Kilometergeld ist längst ein trauriges Verlustgeschäft für die
arbeitende Bevölkerung geworden. Das sollten die Grünen auch einmal
ernsthaft in Betracht ziehen!“
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