• 02.11.2023, 15:08:16
  • /
  • OTS0135

AVISO: 5. Egon-Schiele-Symposium im Leopold Museum: Netzwerke und Freundschaften

Vorträge von Philipp Blom, Régine Bonnefoit, Tobias Burg, Ulrike Emberger, Laura Feurle, Simone Hönigl, Kerstin Jesse, Alexander Klee und Alexandra Matzner

Egon Schiele 1890–1918, Tafelrunde (Plakat für die
49. Ausstellung der Wiener Secession), 1918, Lithographie auf
Papier, 68,5 x 53 cm, Leopold Museum, Wien, Foto: Leopold Museum,
Wien, LM Inv. 224
Wien (OTS) - 

Am Donnerstag, 9. November 2023, laden Leopold Museum Direktor Hans-Peter Wipplinger und Kerstin Jesse, Kuratorin im Leopold Museum, zum 5. Egon Schiele gewidmeten Symposium in das Auditorium des Leopold Museum. Die Veranstaltung steht heuer im Zeichen der „Netzwerke und Freundschaften“ von Egon Schiele (1890—1918).

Egon Schiele ist ein so vertrauter Name geworden, dass es geradezu notwendig ist, seine Kunst von Zeit zu Zeit neu zu befragen und auch ungewohnten Blickweisen auszusetzen. Das Leopold Museum organisiert seit 2016 Symposien mit internationalen Vortragenden, die sich dem Werk und Wirken des Künstlers aus verschiedenen Perspektiven nähern.“ – Hans-Peter Wipplinger

Das Schiele-Symposium 2023 legt den Fokus auf einzelne Künstlerfreundschaften Egon Schieles und thematisiert ausgewählte Aspekte im Zusammenhang mit Schieles Weggefährten Albert Paris Gütersloh, Felix Albrecht Harta, Max Oppenheimer und Oskar Kokoschka, dem neben Richard Gerstl, Schiele und Oppenheimer wohl bedeutendsten österreichischen Expressionisten. Mit dem Spannungsverhältnis zwischen Form und Funktion der Kunst in der k. u. k Monarchie startet die diesjährige Keynote Speech. Die Verbindung zum Sammler und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus wird ebenso näher beleuchtet wie das Netzwerk Schieles rund um den Maler Adolf Hölzel, einem wichtigen Wegbereiter der Moderne. Darüber hinaus wird ein spannender Einblick in das Thema Denkmalschutz beweglicher Kulturgüter in Bezug auf Kunstwerke Schieles gewährt und zeitgenössische Terminologien und Konzepte hinsichtlich des Produktionsaktes der Wiener „Neukunst“ thematisiert.

5. Egon-Schiele-Symposium im Leopold Museum: Netzwerke und Freundschaften

Leopold Museum, Auditorium, Ebene -1

PROGRAMM:

  • 10:00 Uhr

    Begrüßung
    Hans Peter-Wipplinger, Direktor Leopold Museum
    Kerstin Jesse, Kuratorin Leopold Museum

  • 10:30 Uhr

    Wien 1914Körper, Fassaden, Identitäten
    Philipp Blom, Schriftsteller und Historiker

  • 11:15 Uhr

    „Ich bedaure, dass Sie unter so grossen Schwierigkeiten schaffen müssen.“
    Karl-Ernst Osthaus als früher Sammler Egon Schieles
    Tobias Burg, Kurator, Museum Folkwang Essen

  • 11:45 Uhr

    In „Verschiedenheit“ vereint – Gütersloh und Schiele
    Alexandra Matzner, Freie Kunsthistorikerin und Kuratorin, ARTinWORDS

  • 12:15 Uhr Mittagspause

  • 13:30 Uhr

    «Schattenboxen» mit einem Verstorbenen – Kokoschkas (Nicht-)Verhältnis zu Schiele
    Régine Bonnefoit, Kunsthistorikerin und Professorin, Université de Neuchâtel, Institut d'histoire de l'art et muséologie

  • 14:00 Uhr

    Max Oppenheimer, genannt MOPP: ein „Zeit- und Streitgenosse“ Egon Schieles
    Kerstin Jesse, Kuratorin, Leopold Museum

  • 14:30 Uhr

    Nachmittags waren wir bei Harta“ – Egon Schiele und Felix Albrecht Harta
    Simone Hönigl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Egon Schiele Dokumentationszentrum, Leopold Museum

  • 15:00 Uhr Kaffeepause

  • 15:30 Uhr

    Egon Schiele und Adolf Hölzel. Networking in Zeiten des Krieges
    Alexander Klee, Kurator
    Österreichische Galerie Belvedere, Wien

  • 16:00 Uhr

    Denkende Hände? Zur Theorie der künstlerischen Praxis in der Wiener ‚Neukunst‘
    Laura Feurle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin (Kunstwissenschaft), Universität Konstanz

  • 16:30 Uhr

    Geschützt! Gerettet! Freigegeben! Egon Schiele und der Denkmalschutz
    Ulrike Emberger, Leiterin der Abteilung für bewegliche Denkmale – Internationaler Kulturgütertransfer, Bundesdenkmalamt Wien

  • 17:00 Uhr 

    Schlussdiskussion/Ende

Mit freundlicher Unterstützung von Larry Heller, USA

Mit Dank an den Wiener Städtische Versicherungsverein, Partner des Leopold Museum

Eintritt frei! Anmeldung bis Di, 7. November 2023 unter:

www.leopoldmuseum.org/symposium

[email protected]

Das Egon Schiele-Dokumentationszentrum im Leopold Museum ist der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Werk des Künstlers gewidmet. Publikationen und Rezensionen werden laufend archiviert und der Forschung zugänglich gemacht. Außerdem bietet die Egon Schiele-Datenbank der Autografen den Online-Zugriff auf Egon Schieles Niederschriften und Korrespondenzen aus den Beständen österreichischer und internationaler Museen und Privatsammlungen.

Egon Schiele Datenbank der Autografen

Für Besucher*innen ist das Egon Schiele-Dokumentationszentrum von Dienstag bis Donnerstag von 13 bis 18 Uhr gegen Voranmeldung zugänglich.

Leopold Museum im MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

leopoldmuseum.org

[email protected]

1. – 4. Tagungsband zum Egon-Schiele-Symposium im Leopold-Museum, 2016/2017/2019/2021

Hrsg. von Hans-Peter Wipplinger (Band 1) bzw. Verena Gamper und Hans-Peter Wipplinger (Bände 2 – 4). Mit Beiträgen von Gemma Blackshaw, Sandra Maria Dzialek, Matthias Haldemann, Allan Janik, Eric R. Kandel, Jane Kallir, Elisabeth Leopold, Elisabeth von Samsonow, Patrick Werkner, Eva Werth und vielen mehr.

Erhältlich im Leopold Museum Shop oder online unter https://www.leopoldmuseum.org/de/besuch/shop

Rückfragen & Kontakt

Leopold Museum-Privatstiftung
Mag. Klaus Pokorny und Veronika Werkner, BA
Presse/Public Relations
0043 1 525 70 - 1507 bzw. 1541
[email protected]
www.leopoldmuseum.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LPM

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel