• 27.10.2023, 10:48:28
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  • OTS0053

Krisen in der Welt: Österreich unterstützt Jemen und Afghanistan

Acht Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds

Utl.: Acht Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds =

Wien (OTS) - Der brutale Terror der Hamas auf Israel und der
unvermindert fortgesetzte russische Angriffskrieg auf die Ukraine
halten uns in ihrem Bann. Trotzdem dürfen andere humanitäre
Krisenherde nicht aus den Augen verloren werden.

Aufgrund der akuten Notlage in Afghanistan und im Jemen unterstützt
die österreichische Bundesregierung die Zivilbevölkerung vor Ort und
stellt acht Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF)
des Außenministeriums zur Verfügung.

„Die Mittel des Auslandskatastrophenfonds erlauben rasche und
effektive Hilfe vor Ort. Ich freue mich deshalb besonders, dass der
AKF des Außenministeriums auch 2024 wieder aufgestockt wird und mit
80 Millionen Euro so gut gefüllt sein wird wie nie zuvor. Damit
sichern wir das österreichische Engagement konkreter, rascher Hilfe
auch im nächsten Jahr, insbesondere in Regionen mit hohem
Migrationspotenzial“, betont Außenminister Alexander Schallenberg.

Afghanistan wurde im Oktober 2023 von außergewöhnlich schweren
Erdbeben erschüttert, die tausende Todesopfer und Verletzte gefordert
und die ohnehin marode Infrastruktur im Land zerstört haben. Durch
die verheerende wirtschaftliche und soziale Lage, verschlimmert durch
das repressive und rückwärtsgerichtete Regime der Taliban, sind
derzeit etwa zwei Drittel der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe
angewiesen. Über acht Millionen Afghaninnen und Afghanen sind auf der
Flucht, was auch eine enorme Belastung für die Nachbarstaaten
bedeutet.

Die Lage im Jemen, laut dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz
(IKRK) die größte humanitäre Krise weltweit, wird durch die aktuellen
Nahrungsmittelengpässe weiter verschärft. So leben 80 % der
Bevölkerung unter der Armutsgrenze und 24 Millionen Personen sind auf
humanitäre Hilfe angewiesen. Es fehlt an Nahrungsmitteln und Zugang
zu sauberem Wasser.

Beide Krisen treffen vor allem die vulnerabelsten Bevölkerungsgruppen
- Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Von den acht Millionen Euro gehen drei Millionen Euro an das Amt des
Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR). Weiteren
zwei Millionen Euro werden dem Internationalen Komitee vom Roten
Kreuz (IKRK) und seiner Arbeit in Afghanistan und der Region zur
Verfügung gestellt. Mit drei Millionen Euro wird das Internationale
Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bei der Bekämpfung der humanitären
Krise im Jemen unterstützt.

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