- 24.10.2023, 11:00:02
- /
- OTS0076
Österreich übernimmt den Vorsitz in der EU-Strategie für den Donauraum
„Shaping Transformation, Creating Opportunities: A Prosperous, Resilient and Secure Danube Region“: Stärkung der regionalen Kooperation im Donauraum in unsicheren Zeiten
Utl.: „Shaping Transformation, Creating Opportunities: A Prosperous,
Resilient and Secure Danube Region“: Stärkung der regionalen
Kooperation im Donauraum in unsicheren Zeiten =
Wien (OTS) - Außenminister Alexander Schallenberg und Bundesminister
für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft Norbert
Totschnig übernehmen von Slowenien ab 1. November 2023 bis 31.
Dezember 2024 den Vorsitz der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR).
Österreich übernimmt den Vorsitz in einer Phase tiefgreifenden
Wandels und vielfältiger Herausforderungen im Donauraum: vom
völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, einem
EUSDR-Mitglied, über die schwierige demographische und
wirtschaftliche Situation bis hin zum Klimawandel, dessen
Auswirkungen das Leben von Millionen von Menschen im Donauraum
betreffen.
„Der Donauraum ist eine Schlüsselregion für Österreich, eine Region
der Kooperation und der Solidarität. Seinen vierzehn Mitgliedern
entlang der Donau bietet er nicht nur einen nützlichen Rahmen für
nachbarschaftliche, gleichberechtigte Zusammenarbeit, sondern ist
auch Beispiel für gelungene europäische Integration. Für
Beitrittskandidaten wie Moldau ist der Donauraum europäisches
Sprungbrett und Testlabor zugleich. Und genauso wie die Donau heute
die Ausfuhr ukrainischer Lebensmittel in die Welt ermöglicht, wird
sie morgen den Wiederaufbau der Ukraine unterstützen“, so
Außenminister Schallenberg.
Österreich verfolgt während seines Vorsitzes drei inhaltliche
Prioritäten: (1) Sicherheit & Stabilität, mit einer europäischen
Perspektive für die gesamte Donauregion; (2) Innovation,
Fachkräftebildung und Wettbewerbsfähigkeit sowie (3) Verbesserung des
Fluss-Ökosystems, Ökologisierung der Wasserwirtschaft und Management
der grünen Transformation.
Minister Totschnig ergänzt: „Der österreichische Vorsitz ermöglicht
es uns verstärkt, die Arbeiten der Donauraum-Strategie zu
intensivieren und voranzubringen und den Mehrwert von Kooperation im
Donauraum auch ein stückweit erlebbar zu machen. Es freut mich daher
besonders, dass sich eine Vielzahl an österreichischen Akteuren mit
zahlreichen Veranstaltungen in die Umsetzung des Vorsitzprogramms
aktiv einbringen werden. In meiner Funktion als Regionen- und
Wasserwirtschaftsminister kommen neben Kreislaufwirtschaft und
Digitalisierung den Themenschwerpunkten der nachhaltigen
Wassermobilität sowie der innovativen, widerstandsfähigen
Bewirtschaftung von Wasser und Flusseinzugsgebieten eine wichtige
Rolle zu.“
Der österreichische Vorsitz zielt vor allem auf eine engere
Einbindung der Zivilgesellschaft und der Jugend ab, sodass das
Potential der Initiative auf lokaler Ebene für die Bürgerinnen und
Bürger greifbar wird.
Die EU-Strategie für den Donauraum ist eine grenzüberschreitende
Initiative zur territorialen Zusammenarbeit und regionalen
Entwicklung. Sie wurde 2011 auf Initiative Österreichs und Rumäniens
gegründet und hat 14 Teilnehmerstaaten, darunter neun
EU-Mitgliedstaaten und fünf Beitrittskandidaten. Sie umfasst das
Einzugsgebiet der Donau mit rund 115 Millionen Menschen und reicht
vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Der strategische Rahmen wird
durch das INTERREG-Programm für den Donauraum ergänzt.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA






