• 28.09.2023, 10:50:49
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  • OTS0089

Verbindung von SORA zur Arbeiterkammer

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Wir haben diese Studien zumindest bisher immer für informativ und objektiv gesehen!“

Utl.: Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Wir haben diese Studien zumindest
bisher immer für informativ und objektiv gesehen!“ =

Wien (OTS) - Dass der ORF seine Zusammenarbeit mit dem
Meinungsforschungsinstitut SORA mit sofortiger Wirkung eingestellt
hat, war die einzig richtige Entscheidung. Es ist schlichtweg nicht
miteinander vereinbar, dass ein angeblich „unabhängiges
Meinungsforschungsinstitut“ für die SPÖ ein geheimes Strategie-Papier
erstellt. Weil, so die Begründung, "jeglicher Anschein von
Einseitigkeit" unterbunden werden müsse. So schnell reagiert der ORF
eher selten, wie Medieninsider urteilen.

Wahlkampfhilfe

Dass die unlautere Hilfe im angehenden Wahlkampf nur durch einen
peinlichen Übermittlungsfehler öffentlich geworden ist und der ORF so
blitzartig reagiert hat, lässt Fritz Pöltl, FCG-ÖAAB
Fraktionsvorsitzender in der AK Wien, auch andere Hintergründe
vermuten. Das SORA-Institut ist nämlich auch ein ständiger Partner
der Wiener Arbeiterkammer. In ihrem Auftrag werden ständig Studien,
etwa über Wohn-, Schul- oder Gesundheitskosten sowie laufende
Untersuchungen über das Arbeitsklima erstellt. Fritz Pöltl: „Wir
haben diese Studien zumindest bisher immer für informativ und
objektiv gesehen!“ AK-Kammerrat Lazhar Nafati dazu: „Um jeden
Anschein der Einseitigkeit zu unterbinden, wäre es angebracht, dass
auch die Arbeiterkammer auf die Leistungen des SORA-Institutes bis
zur restlosen Klärung der Angelegenheit vorerst verzichtet!“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCW

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