- 22.09.2023, 09:38:53
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Tursky: „Gehen gegen Rufnummernmissbrauch vor!“
Die Telekom-Regulierungsbehörde RTR arbeitet an einer Novelle, um künftig gegen Rufnummernmissbrauch vorgehen zu können; Verordnung noch für dieses Jahr geplant.
Utl.: Die Telekom-Regulierungsbehörde RTR arbeitet an einer Novelle,
um künftig gegen Rufnummernmissbrauch vorgehen zu können;
Verordnung noch für dieses Jahr geplant. =
Wien (OTS) - In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Betrug mit
österreichischen Rufnummern. Bei dem so genannten Spoofing werden
Anrufe von einer österreichischen Rufnummer getätigt, dahinter
verbirgt sich jedoch ein Betrüger. Die betroffenen Rufnummern können
jedoch nicht einfach gesperrt werden, denn die meist ahnungslosen
Opfer würden sonst ihre tatsächlich gültige Rufnummer verlieren.
„Sie kennen vielleicht das Problem, dass sie von einer
österreichischen Telefonnummer angerufen werden, sich dahinter aber
ein Betrüger verbirgt. Wenn man nicht abhebt und dann zurückruft,
hebt der tatsächliche, ahnungslose Verwender dieser Telefonnummer ab.
Dies ist vor allem für die Betroffenen hinter der echten Rufnummer
oft sehr ärgerlich. Der Verordnungsentwurf der Regulierungsbehörde
sieht daher vor, dass österreichische Betreiber bei Anrufen aus dem
Ausland mit österreichischen Rufnummern eine Verifizierung der
Rufnummer vornehmen müssen. Wenn ein Missbrauchsfall vorliegt, dann
darf der Anruf nicht zugestellt werden“, so Staatssekretär für
Digitalisierung Florian Tursky.
Nächste Woche startet das Konsultationsverfahren zur Novelle der
„Kommunikationsparameter-, Entgelt- und Mehrwertdienste-Verordnung“,
die Spoofing-Anrufe mit österreichischen Rufnummern innerhalb
Österreichs unterbinden wird. Das Konsultationsverfahren wird noch
dieses Jahr abgeschlossen sein und die neue Verordnung in Kraft
treten.
„Der Rufnummernmissbrauch ist nicht nur ein nationales Thema, daher
arbeitet unsere Regulierungsbehörde auch intensiv mit Deutschland,
Frankreich und Belgien zusammen, die ebenfalls bereits Maßnahmen zur
Bekämpfung von Spoofing veranlasst haben“, so Tursky abschließend.
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