• 13.09.2023, 10:37:41
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Jugendvolksbegehren: Schülerunion begrüßt die Zusammenarbeit des BMBWF und Rat auf Draht

Die Schülerunion Österreich und die Initiator:innen des Mental-Health-Jugendvolksbegehrens begrüßen die Neuerungen im Bereich der psychosozialen Unterstützung für Schüler:innen

Utl.: Die Schülerunion Österreich und die Initiator:innen des
Mental-Health-Jugendvolksbegehrens begrüßen die Neuerungen im
Bereich der psychosozialen Unterstützung für Schüler:innen =

Wien (OTS) - Pünktlich zu Beginn des Schuljahres wird ein weiterer
wichtiger Schritt in Richtung psychosozialer Unterstützung für
Schüler:innen gesetzt. Bundesminister Polaschek und Staatssekretärin
Plakolm präsentierten gestern in einer Pressekonferenz eine
Kooperation zwischen "Rat auf Draht" und dem Bildungsministerium.

Die Kooperation zwischen "Rat auf Draht" und dem Bildungsministerium
sorgt künftig für eine bessere Vernetzung und Koordination der
Beratungshotline und der Schulpsychologie. Zusätzlich stehen seit
August 10.000 extra Plätze im Mental-Health-Projekt "Gesund aus der
Krise" zur Verfügung. Die Schülerunion setzt sich schon lange für
mehr psychosoziale Unterstützung für Schüler:innen ein und startete
2022 ein erfolgreiches Volksbegehren zum Thema Mental Health bei
Jugendlichen.

"Es freut uns wirklich sehr, dass wieder eine weitere Maßnahme zum
Ausbau der psychosozialen Unterstützung für Schüler:innen umgesetzt
wird. Dass der bereits sehr bekannte Dienst 'Rat auf Draht' nun die
Hotline der Schulpsychologie übernimmt, steigert die Bekanntheit
dieses Angebotes wieder um ein Vielfaches. Vor allem der Appell von
Staatssekretärin Plakolm an Berufsschuldirektor:innen und
Ausbilder:innen zeigt, dass dieses Thema für alle Jugendlichen von
großer Bedeutung ist und auf wirklich niemanden mehr vergessen wird",
so die Bundesobfrau der Schülerunion Österreich, Charlotte Stütz.

Das Mental-Health-Jugendvolksbegehren wurde auf Initiative der
Schülerunion Österreich gemeinsam mit weiteren Organisationen
aufgrund der alarmierenden Zahlen rund um die psychische Gesundheit
von Kindern und Jugendlichen gestartet. Mit diesem Volksbegehren hat
die Schülerunion auf die psychische Gesundheit der Kinder und
Jugendlichen aufmerksam gemacht und sich für eine Verbesserung in
diesem Bereich starkgemacht. Mit 138.131 Unterschriften wurde das
Mental-Health-Jugendvolksbegehren dann auch erfolgreich in den
Nationalrat eingebracht und hat seitdem viele Verbesserungen für
Jugendliche in diesem Bereich erwirkt.

"Als Initiatorin des Mental-Health-Jugendvolksbegehren freut es mich
und das Team der 'Gut, und selbst?' Initiative sehr, dass wir mit
heute wieder einen Erfolg für Jugendliche feiern können. Dass der
Beratungsservice nun rund um die Uhr zur Verfügung steht und dadurch
noch mehr Jugendlichen Hilfe geboten werden kann, zeigt auf, wie
aktuell diese Thematik auch Jahre nach der Corona-Pandemie noch ist.
Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass Schüler:innen
zielgerichtete und professionelle Hilfe bei psychischen Problemen
geboten wird”, meint Carina Reithmaier, ehemalige Bundesobfrau und
Initiatorin des Mental-Health-Jugendvolksbegehren.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte
Schüler:innenorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder
ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie
zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt
sie als wichtige Anlaufstelle für Schüler:innen. Darüber hinaus
bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein,
in der sie im Schuljahr 2023/24 27 von 29 Mandaten stellt.

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