- 31.08.2023, 06:00:02
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Greenpeace fordert Ausweitung der Herkunftskennzeichnung auf Gastronomie
Auch Tierhaltungsbedingungen sollen künftig ausgeschildert werden
Utl.: Auch Tierhaltungsbedingungen sollen künftig ausgeschildert
werden =
Wien (OTS) - Anlässlich der morgen inkrafttretenden
Herkunftskennzeichnung für Kantinenessen fordert Greenpeace
Landwirtschaftsminister Totschnig auf, die Verordnung auch unter
anderem auf die Gastronomie auszuweiten. So könnten Konsument:innen
überall auf den ersten Blick erkennen, von wo Fleisch, Milchprodukte
und Eier stammen. Um mehr Tierwohl zu garantieren, muss zudem auch
die für das Vorjahr versprochene Tierhaltungskennzeichnung auf den
Produkten umgesetzt werden.
“Die Menschen in Österreich haben das Recht zu erfahren, von wo das
Essen auf ihren Tellern stammt. Mit der verpflichtenden
Herkunftskennzeichnung in Großküchen und Kantinen wird bei der
Transparenz ein wichtiger Schritt gesetzt, doch darf hier nicht
Schluss sein. Landwirtschaftsminister Totschnig muss die
verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft auf Gastronomie und
Hotellerie ausweiten", fordert Melanie Ebner,
Landwirtschaftssprecherin bei Greenpeace in Österreich.
Gerade bei tierischen Lebensmitteln ist - neben der Herkunft - auch
entscheidend, wie Tiere gehalten und ob sie beispielsweise mit
gentechnisch verändertem Futtermittel gefüttert wurden. “Nur eine
transparente Tierhaltungskennzeichnung kann eine Wahlfreiheit
garantieren”, sagt Ebner. Gesundheitsminister Rauch und die vier
größten Supermarktketten Österreichs hatten sich bereits im Zuge des
Tierwohl-Gipfels im vergangenen Jahr auf eine gemeinsame
Tierhaltungskennzeichnung geeinigt. Eine Umsetzung wurde für das
gleiche Jahr angekündigt, doch auch weit über ein Jahr nach dem
Gipfel ist noch keine Tierhaltungskennzeichnung in Sicht. Greenpeace
fordert von Minister Rauch und den Supermärkten, die Kennzeichnung
rasch auf Schiene zu bringen. Damit soll künftig jeder auf dem
Produkt erkennen können, wie das Tier gehalten wurde.
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