• 04.07.2023, 10:51:24
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  • OTS0051

Greenpeace zu Klimaplan: Startschuss zum Klimaschutz-Sprint

Regierung muss Nationalen Klima- und Energieplan dringend nachschärfen - Umweltschutzorganisation begrüßt Konsultationsprozess

Utl.: Regierung muss Nationalen Klima- und Energieplan dringend
nachschärfen - Umweltschutzorganisation begrüßt
Konsultationsprozess =

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt den
Start der Konsultationsphase des Nationalen Energie- und Klimaplans
(NEKP), kritisiert jedoch zugleich, dass der erste Entwurf zu lasch
ausfällt und die Bundesregierung wertvolle Zeit im Klimaschutz
verspielt. Der präsentierte Klimaschutzplan und das
Klimaschutzszenario zeigen erneut eindringlich, dass mit den
aktuellen Klimaschutzmaßnahmen die EU-Klimaschutzziele bis 2030 weit
verfehlt werden. Österreich muss den Klimaschutzplan nun ambitioniert
nachschärfen, nicht zuletzt um EU-Strafzahlungen zu vermeiden.
Greenpeace ruft alle Interessensgruppen dazu auf, im Zuge der
Konsultation umfassende Klimaschutzmaßnahmen vorzuschlagen.
Greenpeace wird ebenfalls eine Stellungnahme abgeben. Letztendlich
liegt es an der Bundesregierung, Lücken im Klimaschutz zu schließen
und einen Klima- und Energieplan zu erarbeiten, der seinem Auftrag -
der EU-Zielerreichung bis 2030 - gerecht wird.

“Einmal mehr wird klar, dass die aktuellen Pläne der Regierung
unzureichend sind, um Österreich auf Kurs in Richtung Klimaziele 2030
zu bringen. Zu viel Zeit wurde bereits verloren, jetzt gilt es, die
Aufholjagd zu starten”, fordert Jasmin Duregger, Klima- und
Energieexpertin bei Greenpeace. Andere EU-Mitgliedsstaaten wie
Slowenien oder Spanien haben diesen bereits vor Monaten gestartet und
einen Entwurf des Klimaplans zeitgerecht an die EU-Kommission
übermittelt. Abseits von einem breiten und transparenten
Partizipationsprozess, mahnt Duregger auch die Verantwortung der
Bundesregierung für einen ambitionierten Klimaplan ein. “Ein breiter
Partizipationsprozess ist zu begrüßen und stellt sicher, dass
vielfältige Interessen und Ideen für die österreichische Klimazukunft
am Tisch liegen. Am Ende des Tages liegt der Ball bei der Regierung,
politischen Willen zu zeigen und die vorgeschlagenen Maßnahmen in die
Überarbeitung des Klimaplans einfließen zu lassen“, so Duregger.

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