• 29.04.2023, 07:13:04
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Wien Energie hat Kunden in die Falle gelockt!

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Appell an Bürgermeister Ludwig: Die aktuell verrechneten Teilbeträge müssen sofort an neuen Gaspreis angepasst werden!“

Utl.: Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Appell an Bürgermeister Ludwig: Die
aktuell verrechneten Teilbeträge müssen sofort an neuen
Gaspreis angepasst werden!“ =

Wien (OTS) - Obwohl die internationalen Gaspreise zuletzt stark
gesunken sind und derzeit wieder etwa auf dem Niveau vom Spätherbst
2021 liegt, verlangt die Wien Energie von ihren Kunden trotz
Rekordgewinnen die mit der Preisexplosion im Vorjahr festgelegten
Teilbeträge. Konkretes Beispiel: Statt 256,60 Euro im Jahre 2022
werden seit 2023 579,60 Euro verrechnet. Das sind um 125 Prozent
mehr!

Die Falle schnappt zu

„Wer nun aber geglaubt hat, dass angesichts der aktuellen Gaspreise
die einkassierten Teilbeträge von Wien Energie gesenkt werden, der
irrt gewaltig“, kritisiert Fritz Pöltl, Vorsitzender der
FCG-ÖAAB-Fraktion in der AK-Wien die dubiose Geschäftspolitik der
Wien Energie auf dem Rücken der Wienerinnen und Wiener. Fritz Pöltl:
„Michael Strebl, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Wien
Energie, verteidigt die Preistreiberei auch noch, indem er in
Interviews seinen Kunden die Schuld dafür gibt.“ Zitat Strebl: „…weil
wir ja im September eine Bindungsaktion gemacht haben und sehr viele
unserer Kunden ein Jahr lang gebunden sind!“

Für Neukunden billiger

Fritz Pöltl: „Das ist eine unverfrorene Feststellung, die den
Geschäftsführer des 100-prozentigen Stadtbetriebes eigentlich
disqualifiziert. Die Kunden wurden nämlich von Wien Energie mit dem
‚günstigerem OPTIMA entspannt Tarif‘ in eine Falle gelockt. Während
jetzt nämlich die Kilowattstunde Gas im Schnitt bei international nur
noch 10,3 Cent liegt, verlangt Wien Energie von seinen Kunden immer
noch den dreifachen Tarif, nämlich 31 Cent“.

Bürgermeister muss helfen

Fritz Pöltl: „Und jetzt kommt sogar noch eine Strebl-Aktion:
Neukunden bekommen das Gas unter der Bezeichnung „Optima entspannt“
sogar um die Hälft billiger. Nur die Altkunden, die dem Wiener
Unternehmen treu geblieben sind, dürfen die doppelten Teilbeträge
blechen. Ein ganzes Jahr lang! Das ist keine Geschäftspolitik, Herr
Bürgermeister, das grenzt an Wucher! Die Kunden von Wien Energie sind
doch keine Melkkühe“.

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