• 23.03.2023, 11:02:00
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  • OTS0097

Herausfordernde Zeiten für Notenbanken

Nationalbank präsentiert ihren Jahresabschluss und Geschäftsbericht für 2022

Utl.: Nationalbank präsentiert ihren Jahresabschluss und
Geschäftsbericht für 2022 =

Wien (OTS) - „Die Folgen der COVID-19-Pandemie, der Krieg in der
Ukraine und seine massiven Auswirkungen auf die Energie- und
Rohstoffmärkte, die Bekämpfung der dadurch bedingten hohen Inflation
sowie Maßnahmen zum Umbau der Energiesysteme und zum Klimaschutz
waren 2022 die bestimmenden Ereignisse, denen sich Politik,
Wirtschaft und die Gesellschaft stellen mussten. Das Eurosystem – und
darin eingebettet die OeNB – hat in diesem schwierigen Umfeld
geldpolitisch umsichtig agiert und im Verlauf des Jahres 2022
aufgrund der hohen Inflationsdynamik schrittweise den Ausstieg aus
der expansiven Geldpolitik eingeläutet“, sagte Robert Holzmann,
Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), heute
anlässlich der Präsentation des Jahresabschlusses und des
OeNB-Geschäftsberichts.

Die erforderlichen Zinserhöhungen zur Bekämpfung der hohen Inflation
setzen jedoch weltweit die Zentralbanken mit ihren
Gewinn-und-Verlust-Rechnungen unter Druck. Dies gilt auch für die
Europäische Zentralbank (EZB) und die OeNB im Jahr 2022 und
voraussichtlich für die Folgejahre. Verluste können entstehen, wenn
aus den Einlagen der Geschäftsbanken bei einer Zentralbank höhere
Zinsaufwendungen resultieren als Zinserträge aus den fix, aber
aktuell niedriger verzinsten Vermögenswerten einer Zentralbank
erwirtschaftet werden können (ein so genannter
Asset-Liability-Mismatch). „Festzuhalten gilt es jedenfalls, dass
geldpolitische Entscheidungen mit dem mittelfristigen Ziel der
Gewährleistung von Preisstabilität getroffen werden. Gewinne oder
Verluste des Eurosystems sind somit ein nachrangiges Ergebnis dieses
Mandats und der entsprechenden Geldpolitik“, so Gouverneur Holzmann.

Bilanzsumme sinkt erstmals seit 2014 – geschäftliches Ergebnis von
null

„Neben den Auswirkungen der Zinswende belasteten auch Markt- und
Kursentwicklungen die Gewinn-und-Verlust-Rechnung der OeNB im
Geschäftsjahr 2022 massiv. Die Zinswende läutete den Rückgang der
Bilanzsumme ein“, so OeNB-Direktor Thomas Steiner zur
Geschäftsentwicklung der OeNB.
Die Bilanzsumme sank zum Jahresultimo 2022 erstmals seit 2014. Im
Vergleich zum Vorjahr hat sie sich um 14 Mrd EUR bzw. 5 Prozent auf
261 Mrd EUR reduziert. Auf der Aktivseite ist dies vor allem auf das
geringere Volumen von gezielten längerfristigen
Refinanzierungsgeschäften (Targeted longer-term refinancing
operations – TLTRO III) zurückzuführen. Die TLTRO III wurden von
Herbst 2019 bis Dezember 2021 mit einer Laufzeit von drei Jahren
angeboten und von österreichischen Kreditinstituten stark in Anspruch
genommen. Im Herbst 2022 wurden die ersten Tranchen fällig und es
bestand die Möglichkeit von vorzeitigen Tilgungen, die teilweise
genutzt wurde. Gleichzeitig kam es ab Herbst 2022 zu einem Rückgang
der Einlagen von Kreditinstituten auf der Passivseite.

In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung spiegeln sich die Auswirkungen der
Zinswende deutlich wider. Mit –289 Mio EUR fällt das
Nettozinsergebnis der OeNB für das Geschäftsjahr 2022 zum ersten Mal
negativ aus. Als Folge der Beendigung der Nullzinsphase im zweiten
Halbjahr besteht ein Asset-Liability-Mismatch, der die Zinsdifferenz
zwischen längerfristig niedrigen Zinserträgen auf der Aktivseite und
hohen Zinsaufwendungen auf der Passivseite darstellt. Während aus den
Wertpapieren für geldpolitische Zwecke ein verhältnismäßig geringer
Zinsertrag erwirtschaftet wurde (209 Mio EUR), resultierte aus den
Einlagen von Kreditinstituten für das Geschäftsjahr 2022 insgesamt
ein hoher Zinsaufwand (429 Mio EUR). Bis Juli 2022 leisteten die
Einlagen aufgrund der Negativverzinsung des Überschusses der
Mindestreserve und der Einlagefazilität noch einen positiven Beitrag
zum Nettozinsergebnis in Höhe von 287 Mio EUR. Darüber hinaus
beeinflussten Zinsaufwendungen für die TLTRO III das Ergebnis über
das gesamte Jahr gesehen weiterhin maßgeblich negativ (426 Mio EUR).

Aufgrund der Marktentwicklung im Jahr 2022 kam es zudem im
Reservenmanagement zu äußerst hohen Abschreibungen auf Wertpapiere
und Fremdwährungen in Höhe von 1.349 Mio EUR und zu realisierten
Verlusten aus Wertpapierkursdifferenzen von 584 Mio EUR. Um diese
erfolgsneutral zu halten, wurden 1.934 Mio EUR aus der
Risikorückstellung der OeNB, welche über viele Jahre hinweg
kontinuierlich aus eigen erwirtschafteten Erträgen aufgebaut wurde,
aufgelöst. Dadurch – sowie aufgrund hoher Erträge aus der
Umverteilung der monetären Einkünfte im Eurosystem (281 Mio EUR) und
aus Beteiligungen (101 Mio EUR) – war es möglich, dass die OeNB ein
geschäftliches Ergebnis von null Euro ausweist. Aufgrund des
ausgeglichenen Ergebnisses kann kein Gewinnanteil an den Bund
abgeführt werden.

Kräftiges BIP-Wachstum in Österreich 2022, Abschwächung 2023

Nach den Lockdowns der COVID-19-Pandemie war die
Wirtschaftsentwicklung in Österreich im ersten Halbjahr 2022 von
Aufholprozessen geprägt. Bedingt durch den Angriffskrieg in der
Ukraine führte die damit einhergehende globale Konjunkturabkühlung
sowie die hohe Unsicherheit über die weitere weltpolitische und
-wirtschaftliche Entwicklung ab Jahresmitte 2022 zu einem deutlichen
Einbruch der wirtschaftlichen Dynamik. Insgesamt verzeichnete die
österreichische Wirtschaft im Gesamtjahr 2022 trotzdem ein sehr
starkes Wirtschaftswachstum von rund 5 Prozent und das
Vorpandemieniveau des BIP wurde sogar übertroffen. Für das Jahr 2023
erwartet die OeNB, wie auch jüngste Prognosen der Europäischen
Kommission zeigen, aufgrund schwacher Exportnachfrage und weiterhin
sinkenden Haushaltseinkommen und Investitionen nur ein sehr moderates
Wachstum.

Geldpolitik bekämpft den hohen Inflationsdruck: schrittweise
Zinsanhebungen seit Juli 2022

Nachdem die Rohstoffpreise bereits angesichts der Erholung nach der
Pandemie gestiegen waren, führte der Krieg in der Ukraine zu einem
weiteren massiven Preisschub auf den internationalen Energiemärkten.
Die Inflationsraten erhöhten sich im Euroraum im Jahresverlauf 2022
deutlich und lagen wesentlich über dem Preisstabilitätsziel des
Eurosystems von 2 Prozent. Aufgrund der großen Unsicherheit war das
Eurosystem in seinen geldpolitischen Reaktionen im ersten Halbjahr
2022 vorsichtig, begann jedoch ab Jahresmitte mit einer stärkeren
Normalisierung. In einem ersten Schritt wurden die Nettoankäufe im
Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (Pandemic Emergency
Purchase Programme – PEPP) reduziert und im März 2022 beendet. Mit 1.
Juli 2022 wurden auch die Nettoankäufe im Rahmen des Programms zum
Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme – APP)
eingestellt. In einem zweiten Schritt hob der EZB-Rat im Jahr 2022
die drei Leitzinssätze um jeweils insgesamt 250 Basispunkte an und
reagierte damit so stark und schnell wie noch nie zuvor seit dem
Start der Währungsunion im Jahr 1999. Weitere Zinsanhebungen von
jeweils 0,5 Prozentpunkten erfolgten im Februar und März 2023. Mit
Stand 22. März 2023 beträgt der Zinssatz für die
Hauptrefinanzierungsgeschäfte 3,50 Prozent, jener für die
Spitzenrefinanzierungsfazilität und für die Einlagefazilität liegt
bei 3,75 Prozent bzw. 3,00 Prozent.

Sowohl bei den Rohöl- als auch bei den Gaspreisen ist der Höhepunkt
des Preisanstiegs jedoch mittlerweile überschritten. In Summe
erwartet die OeNB, dass die HVPI-Inflation in Österreich von 8,6
Prozent im Jahr 2022 auf rund 6,8 Prozent im Jahr 2023 zurückgehen
wird. Trotz kontinuierlichem Rückgang wird die Gesamtinflationsrate
2024 (3,9 Prozent) und 2025 (2,9 Prozent) voraussichtlich deutlich
über 2,0 Prozent bleiben. Prognosen zeigen, dass sich die
Kerninflationsrate 2023 aufgrund steigender Lohnstückkosten und
anhaltendem Preisdruck auf der Erzeugerebene auf 6,1 Prozent erhöhen
wird. 2024 und 2025 geht die Kerninflationsrate voraussichtlich auf
3,9 Prozent und 3,2 Prozent zurück, bleibt aber deutlich über dem
langfristigen Durchschnitt (Ø 1999–2019: 1,7 Prozent).

Österreichisches Bankensystem widerstandsfähig in herausforderndem
Umfeld

Konsequente mikroprudenzielle Aufsichtsarbeit und die von der OeNB
initiierten makroprudenziellen aufsichtlichen Maßnahmen haben
effektiv die Resilienz der österreichischen Banken gestärkt. Der
russische Angriffskrieg in der Ukraine, die höhere Inflation, die
konjunkturelle Abschwächung und die gestiegenen Zinsen haben das
Umfeld für die Banken deutlich verändert. Gerade die letzten drei
Jahre mit vielfältigen Herausforderungen und neuen Risiken haben den
besonderen Wert von vorausschauenden und treffsicheren mikro- und
makroprudenziellen Maßnahmen gezeigt.

Die Banken stehen den Herausforderungen mit gestärkten Bilanzen
gegenüber, eine solide Kapital- und Liquiditätsausstattung ist
insbesondere auch in Inflationsphasen essenziell. Vize-Gouverneur
Gottfried Haber weist darauf hin, dass „die makroprudenziellen
Maßnahmen auch einen Beitrag zu einer verbesserten Wahrnehmung des
österreichischen Bankensektors geleistet haben, der laut S&P (Banking
Industry Country Risk Assessment, BICRA-Rating) trotz des
herausfordernden Umfelds somit weiterhin zu den stabilsten weltweit
zählt. Dies erlaubt es den Banken, die dadurch günstigen
Refinanzierungskosten an die Wirtschaft und Privatkunden
weiterzugeben.“
Zusätzlich weist Vize-Gouverneur Haber auf die Chancen und Risiken
der Digitalisierung hin. „Digitalisierung eröffnet Banken
Möglichkeiten, Prozesse zu vereinfachen und höheren Kundennutzen zu
schaffen, allerdings entstehen auch neue Gefahren, vor denen sich der
Finanzsektor schützen muss (Cybercrime).“

Die 2022 gesetzten und von internationalen Finanzinstitutionen wie
dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder dem European Systemic
Risk Board (ESRB) empfohlenen Maßnahmen zur Sicherstellung
nachhaltiger Kreditvergabestandards in der Wohnimmobilienfinanzierung
sowie die Neufestsetzung von makroprudenziellen Kapitalpuffern tragen
dazu bei, dass die Widerstandsfähigkeit des Bankensektors weiter
gestärkt wird. Das österreichische Bankensystem schließt damit zu den
in vergleichbaren Bankensystemen gültigen Standards auf.

Im Geschäftsfeld Statistik wird eine neu entwickelte Datenstrategie
die OeNB darin unterstützen, ihre Aufgaben in einem dynamischen
Umfeld auch künftig bestmöglich zu erfüllen und aktuelle
Herausforderungen wie massiv wachsende Datenmengen, neue gesetzliche
Aufgaben sowie den raschen technologischen Wandel effizient zu
bewältigen. Gleichzeitig wurde 2022 der Zugang zu zunehmend komplexen
Daten sowie deren Verständnis mithilfe innovativer Produkte zur
Datenvisualisierung deutlich verbessert. Der erfolgreiche Abschluss
eines mehrjährigen Projekts zur Umstellung des Meldewesens auf eine
moderne IT-Infrastruktur, die führende Mitarbeit der OeNB in einem
Projekt des ESZB (Europäisches System der Zentralbanken) zur
Schaffung eines gemeinsamen europäischen Meldewesens sowie
richtungsweisende Analysen und Vorarbeiten zur Erkennung atypischer
Entwicklungen bei Banken markierten weitere Meilensteine in diesem
Geschäftsbereich.

Initiative Bargeld – Vorbereitung digitaler Euro

Die OeNB und ihre bargeldnahen Tochtergesellschaften haben im Vorjahr
mit zahlreichen Aktivitäten dem 20-jährigen Jubiläum des
Euro-Bargelds Rechnung getragen. Den österreichischen Bürger:innen
ist Bargeld nach wie vor sehr wichtig; geschätzt wird insbesondere
der von Barzahlungen gewährleistete Schutz der Privatsphäre und die
Krisensicherheit von Bargeld. „Mit der Etablierung der „Plattform
Bargeld“ im September 2022 wird unabhängig von Innovationen im
digitalen Zahlungsverkehr der Erhalt von Bargeld in Österreich
konsequent weiterverfolgt“, so OeNB-Direktor Eduard Schock. Mit der
kürzlich von der OeNB gestarteten Initiative „Bargeld für alle Fälle“
sollen die Empfehlungen des Österreichischen Zivilschutzverbandes zur
Krisenvorsorge (z. B. im Fall eines Blackouts oder großflächigen
Cyber-Angriffs) den Menschen in Österreich nähergebracht werden. Ein
Teil davon betrifft die Notwendigkeit zur Bevorratung mit einer
kleinen Menge Bargeld. „Die OeNB empfiehlt als Richtwert, einen
Betrag von etwa 100 EUR pro Familienmitglied in kleinen Stückelungen
zu Hause an einem sicheren Ort aufzubewahren“, so Direktor Schock.

Als Ergänzung zum Bargeld erwägt das Eurosystem die Ausgabe eines
digitalen Euro. Dieser würde genau wie das Euro-Bargeld von der EZB
ausgegeben, geschützt und reguliert werden und wäre somit
gleichermaßen vertrauenswürdig. „Aus heutiger Sicht soll die
Analysephase für die mögliche Einführung des digitalen Euro
voraussichtlich im Oktober 2023 enden“, so Gouverneur Holzmann. Der
digitale Euro soll für alltägliche Zahlungen zur Verfügung stehen. Er
ist Zentralbankgeld in digitaler Form, das von Privatpersonen und
Unternehmen genutzt werden kann und das Bargeld und private
Zahlungsmittel ergänzen würde, und stellt damit eine kosteneffiziente
Wahlmöglichkeit für alle Bürger:innen im Euroraum und weltweit dar.
Mit dem digitalen Euro wird die Zahlungsautonomie Europas gestärkt.
In Krisenfällen ist Europa somit nicht auf Zahlungssysteme von
Drittstaaten angewiesen, sondern autark.

Eine politische Entscheidung für den digitalen Euro auf EU-Ebene
sollte bis Jahresende 2023 fallen. „Die EZB will, beginnend im Herbst
2023, in eine Vorbereitung für die Umsetzungsphase zum digitalen Euro
übergehen und sich mit dessen komplexen Detailfragen
auseinandersetzen“, so Gouverneur Holzmann.

Nachhaltigkeit im Fokus der Unternehmensstrategie

In der Unternehmensstrategie der OeNB nimmt Nachhaltigkeit einen
immer größeren Stellenwert ein. Umweltorientierung und die Sicherung
einer nachhaltigen und wirtschaftlich positiven Entwicklung sind für
die OeNB und ihre Tochtergesellschaften unverzichtbare
Voraussetzungen für eine zukunftsweisende und erfolgreiche
Unternehmensführung. Die OeNB berücksichtigt in allen Aspekten ihrer
Geschäftstätigkeit so weit wie möglich die Auswirkungen auf
Gesellschaft und Umwelt mit dem Ziel, eine nachhaltige bzw.
zukunftsfähige Entwicklung innerhalb und jenseits der Landesgrenzen
zu begünstigen. „Die OeNB hat sich“, wie Gouverneur Holzmann anmerkt,
„bereits 2021 dazu bekannt, bis 2040 CO2-Neutralität anzustreben.
Zurzeit entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit internationalen
Gremien konkrete Maßnahmen zur komplexen Messung und Zielerreichung“.

„Die OeNB hat ein umfassendes Risikomanagement eingerichtet, dessen
Ziel es ist, alle signifikanten Risiken zu identifizieren, zu
bewerten und zu steuern“, merkt Direktor Thomas Steiner weiter an.
„Daher werden in unseren Risikoprozessen auch ESG (Environment,
Social, Governance)-Risiken berücksichtigt, also Risiken im
Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsthemen in den Bereichen Umwelt,
Soziales und Unternehmensführung. ESG-Risiken könnten das
Risikoprofil der OeNB beeinflussen. Im Vordergrund steht daher eine
sorgfältige Integration dieser Risiken in unsere Risikoprozesse“, so
Direktor Steiner.

Personelle Veränderungen im Generalrat der OeNB

Mit Wirkung vom 1. März 2023 wurde von der Bundesregierung an Stelle
von Frau Mag. Bettina Glatz-Kremsner und Herrn Mag. Peter Sidlo,
deren Funktionsperioden am 28. Februar 2023 endeten, Frau Univ.
-Prof. Dr. Sigrid Stagl und Herr Univ.-Prof. Dr. Christian
Helmenstein zu Mitgliedern des Generalrates der Oesterreichischen
Nationalbank auf die Dauer von fünf Jahren ernannt. Die
Funktionsperiode läuft jeweils vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2028.

Gouverneur Holzmann bedankte sich bei Frau Mag. Glatz-Kremsner und
Herrn Mag. Sidlo für ihre jahrelange, engagierte Mitarbeit im
Generalrat ebenso wie in den Unterausschüssen für Rechnungslegung und
interne Kontrollsysteme sowie für Beteiligungen, für den
Jubiläumsfonds und für Personalangelegenheiten.

Im Laufe des Jahres könnte es noch zu weiteren Personalveränderungen
im OeNB-Generalrat kommen, da zwischen Mai und September 2023 die
Mandate von Präsident Dr. Harald Mahrer, Vizepräsidentin Dr. Barbara
Kolm sowie von den Generalräten Franz Maurer, Mag. Christoph Traunig,
MBA, und Dr. Stephan Koren auslaufen.

Am Ende der Pressekonferenz dankte Gouverneur Holzmann, auch im Namen
des Generalrates und des Direktoriums, allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Hinweis:
Fotos zur Pressekonferenz können über den OeNB-Flickr-Account
abgerufen werden:
https://www.flickr.com/photos/194379890@N06/
Das Statement von Gouverneur Robert Holzmann zum Geschäftsergebnis
2022 steht auf dem YouTube-Kanal der OeNB zur Verfügung:
https://www.youtube.com/watch?v=i_OuEHvCUck

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ONB

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