- 24.11.2022, 09:16:57
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Ärztekammer: Gratis-Grippeimpfung in Wiener Ordinationen läuft auf Hochtouren
Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte verzeichnen besonders bei Seniorinnen und Senioren große Nachfrage nach der Grippeimpfung
Utl.: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte verzeichnen besonders bei
Seniorinnen und Senioren große Nachfrage nach der
Grippeimpfung =
Wien (OTS) - Es sind gerade einmal vier Wochen vergangen, seit die
kostenlose Influenza-Impfaktion in den Wiener Ordinationen angelaufen
ist. Und die Ärztinnen und Ärzte impfen in Rekordzeit. „Vor allem bei
den Seniorinnen und Senioren ist der Andrang enorm“, fasst Naghme
Kamaleyan-Schmied, stellvertretende Obfrau der Kurie niedergelassene
Ärzte der Ärztekammer für Wien und selbst Hausärztin, zusammen. Mehr
denn je zeige sich, dass Patientinnen und Patienten die persönliche
Beratung bei der Vertrauensärztin oder dem Vertrauensarzt suchen.
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Bislang haben sich 1.040 Ordinationen gemeldet, um an der Aktion
teilzunehmen. Rund 200.000 Impfdosen können im niedergelassenen
Bereich verimpft werden. Das entspricht in etwa der Hälfte des
Gesamtkontingents, das die Stadt Wien für diesen Winter vorgesehen
hat. Mittlerweile wurden bereits 130.000 Dosen von den Ärztinnen und
Ärzten abgerufen. „Und wir hätten durchaus Kapazitäten, noch mehr zu
verimpfen – gerade in der Gruppe der älteren Personen, die ja als
Risikopatienten gelten“, so Kamaleyan-Schmied.
Impfstoff in den Ordinationen verfügbar
Grundsätzlich geht die Empfehlung, sich impfen zu lassen, aber an
alle Bevölkerungsgruppen. Kamaleyan-Schmied: „Es mehren sich die
Anzeichen, dass die Grippewelle heuer früher startet und stark
ausfallen könnte. Deshalb ist es auch für jüngere Personen und Kinder
ratsam, sich die Grippeimpfung zu holen“ - zumal der Impfstoff direkt
vor Ort in den Ordinationen verfügbar ist.
„Die Ärztekammer hat die Aktion der gratis Influenza-Impfung von
Beginn an unterstützt“, ergänzt Erik Randall Huber, Obmann der Kurie
niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien.
„Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und
sind bestens aufgestellt, um bei Bedarf noch stärker zu
unterstützen.“ Nun gelte es, sich den Stich zu holen, um neben
schweren Verläufen auch Doppelinfektionen mit COVID zu vermeiden.
(ehs)
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