• 16.11.2022, 11:58:39
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  • OTS0124

SPÖ-Schroll zu OMV-Übernahmeplänen: Strategische Infrastruktur darf nicht verscherbelt werden!

Finanzminister Brunner muss Karten auf den Tisch legen und Verkauf der österreichischen Gasspeicher verhinder

Utl.: Finanzminister Brunner muss Karten auf den Tisch legen und
Verkauf der österreichischen Gasspeicher verhinder =

Wien (OTS/SK) - Seit geraumer Zeit werden medial Pläne kolportiert,
wonach das Öl- und Gasgeschäft der OMV an eine private norwegische
Investorengruppe veräußert werden soll. „Die SPÖ lehnt etwaige
Übernahmepläne ganz klar ab. Strategische österreichische
Infrastruktur - wie etwa die Gasspeicher der OMV - darf nicht
verscherbelt werden. Schon gar nicht in der derzeitigen Krise, wenn
damit nämlich einhergeht, dass die Sicherung der österreichischen
Energieversorgung gefährdet wird. Eigentlich wäre es die Aufgabe der
Regierung, mit dem Staat Norwegen langfristige Gas-Lieferträge zu
sichern, statt permanent Show-Reisen nach Abu Dhabi zu machen!“,
macht SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll unmissverständlich klar. ****

Der SPÖ-Energiesprecher fordert Finanzminister Brunner auf, „die
Karten auf den Tisch zu legen und dem Parlament und den
Österreicher*innen klar und transparent zu kommunizieren, welche
Pläne es für die OMV gibt. Und der Minister darf im Namen der
Republik – die über die Anteile der ÖBAG Miteigentümerin der OMV ist
- einer etwaigen Übernahme keinesfalls zustimmen. Die Republik
Österreich muss auch deswegen die Kontrolle behalten, weil mit der
Energie- und Klimawende noch große Herausforderungen warten!“, so
Schroll, der eine parlamentarische Anfrage an Brunner zu dieser Causa
ankündigt.

„Die Regierung hat keinerlei industriepolitische Konzepte und
gefährdet so den Standort Österreich. Satt das österreichische
Familiensilber sukzessive an private ausländische Investoren zu
veräußern – wie es etwa auch bei den A1-Funkmasten im Raum steht -
muss die Regierung via ÖBAG danach trachten, wichtige strategische
Beteiligungen zu halten. Gerade bei versorgungskritischer sozialer
Infrastruktur muss die Republik durch Mehrheitsbeteiligungen,
gesetzliche Regulierungen oder andere Maßnahmen Kontrolle behalten!“,
bekräftigt der SPÖ-Energiesprecher abschließend. (Schluss) sr/ls

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