- 07.09.2022, 13:17:06
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Brunner/Tursky: ID Austria holt Gold beim internationalen eGovernment-Wettbewerb
Österreichs digitale Identität als Benchmark in Europa mit höchstem Sicherheitsniveau
Utl.: Österreichs digitale Identität als Benchmark in Europa mit
höchstem Sicherheitsniveau =
Wien (OTS) - Das Projekt „ID Austria“ des Bundesministeriums für
Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Inneres (BMI) holte am
6. September 2022 in Berlin, bei der Preisverleihung des 21.
eGovernment Wettbewerbs in der Kategorie „Bestes Projekt zum Einsatz
innovativer Technologien und Infrastrukturen 2022“ die Goldmedaille.
Die ID Austria eignet sich aus Sicht der Jury „als Vorzeigemodell für
eine europaweite digitale Identität“.
Finanzminister Magnus Brunner: „Mit der ID Austria setzen wir in der
Digitalisierung nicht nur national, sondern auch auf europäischem
Level einen Standard. Denn die ID Austria ist richtungsweisend in der
Entwicklung von eGovernment Anwendungen. Ich bin überzeugt: Wir
müssen die Digitalisierung weiter vorantreiben, um unser Leben
einfacher und die Abläufe in Wirtschaft und Verwaltung effizienter zu
machen.“
„Das bedeutet, wir sind am richtigen Weg. Die ID Austria ermöglicht
eine digitale Online-Identifikation auf höchstem Sicherheitsniveau.
Mit der Einführung des digitalen Führerscheins noch dieses Jahr
werden wir diese Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen“, zeigt sich
Staatssekretär Florian Tursky erfreut über die Auszeichnung.
Der eGovernment-Wettbewerb prämiert jährlich die besten
E-Government-Projekte aller Verwaltungsebenen aus Deutschland, der
Schweiz und Österreich. Beim Finale des 21. eGovernment-Wettbewerbs
von BeringPoint und Cisco präsentierten 19 Projektteams in sechs
Kategorien.
Über die Vergabe der Medaillen in Gold, Silber und Bronze entschied
eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen
Verwaltungswissenschaften, IT, Gesellschaftsentwicklung und Medien.
Die Preisverleihung fand am 6. September 2022 auf einem
Ministerialkongress in Berlin statt. Sektionschefin und CDO des
Bundes Mag. Maria Ulmer und Mag. Johannes Rund (für das Projektteam)
nahmen den Preis für die ID Austria als „Bestes Projekt zum Einsatz
innovativer Technologien und Infrastrukturen 2022“ entgegen.
Das Projekt ID Austria
Die ID Austria ist die Weiterentwicklung der Handy-Signatur und
Bürgerkarte. Als zentrale staatliche digitale Identität ermöglicht
sie eine sichere digitale Online-Identifikation, sichere digitale
Ausweisleistungen und die sichere Nutzung digitaler Services und
Geschäftsmöglichkeiten. Bereits über 200 Anwendungen, vorwiegend im
E-Government Bereich, nutzen die Leistungen der ID Austria. In
Zukunft werden auch Unternehmen von den zahlreichen
Einsatzmöglichkeiten der ID Austria profitieren. Aktuell befindet
sich die ID Austria in einer Pilotphase, in der das System umfassend
getestet wird, um die beste Qualität für den offiziellen Start
sicherzustellen. Mit ihren zahlreichen zukunftsträchtigen Anwendungen
ist die ID Austria auch für die künftigen europäischen Entwicklungen
der eIDAS (electronic Identification, Authentication and trust
Services) 2.0 (also dem EU Wallet) bereit. Sie ist außerdem die erste
mobile eID auf EU-Ebene, bei der das eIDAS Sicherheitsniveau „hoch“
vorbehaltslos akzeptiert wurde.
„Mein Anspruch ist es, fast alle Behördengänge bis 2024 auch digital
anzubieten. Möglich macht dies die ID Austria, der persönliche
Schlüssel zur allen e-Government-Anwendungen, wie zum Beispiel der
Ausweisplattform mit dem Digitalen Führerschein. Mit dem digitalen
Führerschein, der noch heuer kommt, wird die Verwaltung für jede
Österreicherin und jeden Österreicher noch greifbarer“, so der
Staatssekretär.
Der eGovernment-Wettbewerb
Der Wettbewerb zur Modernisierung und Digitalisierung der
öffentlichen Verwaltung ist seit über 20 Jahren der anerkannte
Gradmesser für E-Government- und Modernisierungsaktivitäten in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er fördert Innovation für
die Verwaltungsmodernisierung und unterstützt Behörden bei einer
nutzerorientierten, effizienten Digitalisierung. Digitale
Innovationen, deren nachhaltige Umsetzung sowie der gesellschaftliche
Wandel stellen neue Anforderungen an Projekte und öffentliche
Organisationen.
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