- 02.09.2022, 08:00:02
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Greenpeace: Fracking-Phantasien torpedieren österreichische Klimaneutralität 2040
Umweltschutzorganisation fordert von OMV und Landeshauptfrau Mikl-Leitner Fracking-Gas Absage zu erteilen
Utl.: Umweltschutzorganisation fordert von OMV und Landeshauptfrau
Mikl-Leitner Fracking-Gas Absage zu erteilen =
Wien (OTS) - Bei der heutigen außerordentlichen Sitzung der
Staatsholding ÖBAG steht die künftige OMV-Strategie auf der Agenda.
Derzeit werden vermehrt Stimmen laut, die Fracking - durchgeführt von
der OMV - im niederösterreichischen Weinviertel befürworten.
Greenpeace schlägt jetzt Alarm: Sollte Fracking in Österreich
Realität werden, steht dies im klaren Gegensatz zum Vorsatz der
Bundesregierung, bis 2040 klimaneutral zu werden. Schließlich würde
die Erschließung der fossilen Vorkommen jahrelang dauern und müsste
weit bis nach 2040 betrieben werden, um rentabel zu sein. Die
Umweltschutzorganisation fordert daher die OMV sowie die
niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf, Farbe
zu bekennen und dieser umweltschädlichen Methode eine klare Absage zu
erteilen.
“Fracking in Niederösterreich würde mit voller Wucht die
Klimaneutralität Österreichs bis 2040 torpedieren. Dieser Sommer mit
beispiellosen Hitzewellen, ausgetrockneten Flüssen und ausgefallenen
Ernten zeigt uns deutlich, wie stark uns die Klimakrise bereits im
Griff hat”, sagt Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei
Greenpeace. Nicht nur für das Klima ist Fracking eine Katastrophe.
Die umweltzerstörerische Methode kann sowohl das Grundwasser
verunreinigen, als auch lokale Erdbeben etwa in Niederösterreich
auslösen. Greenpeace fordert die OMV auf, einen klaren Pfad Richtung
grüne Energiezukunft zu verfolgen. Zudem appelliert die
Umweltschutzorganisation an Johanna Mikl-Leitner, die Landeshauptfrau
von Niederösterreich, auf deren Boden die Fracking-Träumer:innen nach
Öl und Gas bohren wollen: “Es liegt in der Verantwortung von
Mikl-Leitner Fracking-Phantasien in Niederösterreich eine klare
Absage zu erteilen. Die Landeshauptfrau muss sich für ein
gesetzliches Verbot einsetzen, um die Fracking-Forderungen ein für
alle mal vom Tisch zu fegen,” fordert Duregger.
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