• 03.07.2022, 11:40:16
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  • OTS0021

Österreich unterstützt COVID-19-Gesundheitsprojekte in Partnerländern mit 4 Millionen Euro

Wien (OTS) - Die Bundesregierung hat im Ministerrat vom 29. Juni 2022
die Bereitstellung von vier Millionen Euro aus dem
Auslandskatastrophenfonds (AKF) zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie
beschlossen. Mit den Mitteln werden Gesundheitsprojekte
österreichischer NGOs in Partnerländern unterstützt, die sich für den
Zugang zu lokalen Gesundheitseinrichtungen sowie für die Umsetzung
von COVID-Impfprogrammen einsetzen. Bereits im vergangenen November
war so eine Million Euro für Maßnahmen in Mosambik zur Unterstützung
lokaler Gesundheitseinrichtungen bei der COVID-Impfkampagne vergeben
worden.

„Auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die
Ukraine dürfen wir nicht auf die internationale Gesundheitskrise
vergessen, die uns nach wie vor beschäftigt. Für die Bewältigung
dieser globalen Herausforderung ist internationale Solidarität und
die möglichst rasche Unterstützung unserer Nachbarn und weltweiten
Partner weiterhin von entscheidender Bedeutung. Denn niemand ist
sicher, solange nicht alle sicher sind“,

so Außenminister Alexander Schallenberg.

Mit den Hilfsgeldern sollen Gesundheitsprojekte in den
Schwerpunktländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit –
Kosovo, Albanien, Georgien, Armenien, Äthiopien, Burkina Faso,
Uganda, Mosambik, Bhutan sowie Palästina unterstützt werden. Hinzu
kommen Länder, in denen das Gesundheitsministerium mit
Fachexpertinnen und Fachexperten vertreten ist – Moldau,
Nordmazedonien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und die Ukraine. Die
Hilfe soll insbesondere vulnerablen Gruppen, allen voran Mädchen und
Frauen, die besonders von den gesundheitlichen und sozioökonomischen
Auswirkungen der Pandemie betroffen sind, zugutekommen.

„Die Impfung ist und bleibt das beste Mittel im Kampf gegen die
Pandemie. In diesem Sinne müssen wir alle Möglichkeiten nützen,
Impfstoffe auch jenen Ländern zur Verfügung zu stellen, die bisher zu
wenig davon erhalten haben. Mit den nun möglichen Begleitmaßnahmen in
Drittstaaten sollen vor allem besonders schützenswerte Personen sowie
Frauen und Mädchen einen besseren Zugang zu Impfungen bekommen“,

so Gesundheitsminister Johannes Rauch.

Bereits bisher hat Österreich seine Nachbarschaft und andere
internationale Partner in über 20 Ländern mit mehr als 8,5 Millionen
Impfdosen unterstützt – sei es bilateral, als Koordinator von
EU-Lieferungen an die Westbalkanstaaten oder über die internationale
COVAX-Initiative. Österreich wird dieses Engagement auch in Zukunft
fortsetzen und seinen Beitrag zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie
leisten.

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