- 13.06.2022, 15:14:38
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Kalte Progression abschaffen ist ein Gebot der Stunde!
Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Es besteht sonst die große Gefahr, dass auch noch der Mittelstand in die Armut getrieben wird!“
Utl.: Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Es besteht sonst die große Gefahr,
dass auch noch der Mittelstand in die Armut getrieben wird!“ =
Wien (OTS) - Um die Steuerzahler zu entlasten, stellt die Regierung
die Abschaffung der kalten Progression in Aussicht. Das hat sie
übrigens auch schon vor den Wahlen gemacht, aber dann doch auf das
kommende Jahr verschoben. Die galoppierende Inflation löst freilich
jetzt dringenden Handlungsbedarf aus und so fordern nun neben der
FCG-ÖAAB-Fraktion in der AK-Wien und den NEOS auch schon SP-
Funktionäre vehement das Aus der kalten Progression.
Meinungswandel
„Eine solche Forderung haben wir von der FCG-ÖAAB Fraktion in der
AK-Wien schon seit vielen Jahren in mehreren Anträgen gestellt.
Leider aber hat die FSG-Mehrheit diese Forderung bis zur vorletzten
AK-Vollversammlung immer abgelehnt. Schließlich wollten ja auch alle
seinerzeitigen SP-Finanzminister auf die geschätzten 600 bis 800
Millionen Euro am Steuereinahmen pro Jahr nicht verzichten“, wie
Fritz Pöltl zu bedenken gibt.
Alle sind betroffenen
In Anbetracht der Inflation und der Notwendigkeit die explodierenden
Preise von Energie und Lebensmittel wieder in normale Bahnen zu
lenken, sind nun sehr viele Politiker für das Aus der kalten
Progression. Geben aber zu bedenken, dass damit auch höhere Einkommen
profitieren können. „Na und!“, erklärt dazu Fritz Pöltl. „schließlich
gibt es neben der Billa-Kassierin auch noch andere Menschen die von
den hohen Preisen betroffen sind. Diese müssen aber schon heute die
Milliarden-Hilfspakete der Regierung und der Stadt Wien zur Dämpfung
der Inflation mit ihren Steuerleistungen finanzieren. Hilfspakete,
die vor allem sozial benachteiligten Menschen helfen sollen. Das ist
auch gut so. Aber ohne die Abschaffung der kalten Progression würde
dann die große Gefahr bestehen, dass auch noch der Mittelstand in die
Armut getrieben wird und als Finanzier der Hilfspakete ausfällt. Ob
dann die Politiker aus ihren eigenen Taschen dafür aufkommen werden?“
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