- 25.05.2022, 12:29:23
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Greenpeace: Orbán muss Blockade gegen EU-Ölembargo beenden
Umweltschutzorganisation protestiert vor ungarischer Botschaft in Wien
Utl.: Umweltschutzorganisation protestiert vor ungarischer Botschaft
in Wien =
Wien (OTS) - Anlässlich des Sondergipfels der EU zu Beginn der
nächsten Woche protestierte die Umweltschutzorganisation Greenpeace
am heutigen Mittwochmorgen vor der ungarischen Botschaft in Wien.
Während sich die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten für ein sofortiges
Ölembargo gegen Russland stark macht, blockiert der ungarische
Regierungschef Viktor Orbán weiter diese wichtige Sanktionsmaßnahme.
Putins Kriegskassen sind massiv abhängig von den Öl- und
Gaseinnahmen. Ein Ölembargo würde Putin somit von seiner größten
Einnahmequelle abschneiden. “Präsident Orbáns Blockade gegen ein
Ölembargo ist vollkommen inakzeptabel. Die EU muss jetzt geeint für
ein Embargo gegen russisches Öl eintreten und damit Putins Krieg in
der Ukraine einen Riegel vorschieben. Jede weitere Verzögerung des
Ölembargos fordert Menschenleben”, so Jasmin Duregger, Klima- und
Energieexpertin bei Greenpeace in Österreich.
Die Europäische Union gibt jeden Tag rund 1 Milliarde Euro für
fossile Energien aus Russland aus. Jetzt muss die EU eine Kehrtwende
einschlagen und die kriegstreiberische und klimaschädliche
Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas endgültig beenden. “Fossile
Energien gehören in die Geschichtsbücher. Sie finanzieren Kriege,
zerstören das Klima und machen unseren Planeten unbewohnbar. Die EU
muss jetzt einen klaren und ambitionierten Ausstiegspfad für fossile
Energien vorlegen und den Investionsturbo für erneuerbare Energien
zünden”, so Duregger abschließend.
Bildmaterial der Protestaktion steht unter Angabe der Fotocredits für
redaktionelle Nutzung kostenfrei zur Verfügung: © Mitja Kobal /
Greenpeace: https://act.gp/3ySmqvg
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