- 20.05.2022, 18:52:34
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- OTS0214
Jugendvolksbegehren: Schülerunion setzt Verdoppelung der Schulsozialarbeit um
Seit Jahren fordert die Schülerunion die Aufstockung des Schulsupportpersonals. Dank Jugendvolksbegehren findet diese jetzt statt.
Utl.: Seit Jahren fordert die Schülerunion die Aufstockung des
Schulsupportpersonals. Dank Jugendvolksbegehren findet diese
jetzt statt. =
Wien (OTS) - Nach der Landeshauptleutekonferenz am Mittwoch wurden
einige Reformen im pädagogischen Bereich präsentiert. Neben einer
Aufstockung des lange geforderten administrativen
Schulsupportpersonals werden auch 7 Mio. Euro in die psychosoziale
Unterstützung am Schulstandort investiert. Die Schülerunion,
Initiator des erfolgreichen Mental Health Jugendvolksbegehrens, freut
sich sehr über diese Investition, da auch die neuesten Studien
zeigen, dass die psychische Belastung bei Schülerinnen und Schülern
nicht abgenommen hat.
Das Mental Health Jugendvolksbegehren wurde auf Initiative der
Schülerunion Österreich gemeinsam mit weiteren Organisationen
aufgrund der alarmierenden Zahlen rund um die psychische Gesundheit
von Kindern und Jugendlichen gestartet. “Mit der Verdoppelung der
Schulsozialarbeit haben wir es als größte Schülerorganisation
geschafft, die langjährige Forderung nach dem Aufstocken der
Schulsozialarbeit umzusetzen und darauf bin ich als Bundesobfrau
wahnsinnig stolz! Man sieht, konstruktive Vertretungsarbeit zahlt
sich aus! Der erster Meilenstein war das Knacken der 100.000
Unterschriftenmarke in der Eintragungswoche, der zweite ist die heute
präsentierte Reform dank dem Bildungsministerium und in Zukunft sehen
wir das Gesundheitsministerium am Zug, die Weichen für mehr
psychosoziale Unterstützung und Aufklärung zum Thema psychische
Gesundheit zu legen”, so die Bundesobfrau der Schülerunion und
Initiatorin des Mental Health Jugendvolksbegehrens Carina Reithmaier.
Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte
Schülerinnen- und Schülerorganisation Österreichs, in der sich die
Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges
Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen
Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen
und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der
Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im Schuljahr 2021/22 22
von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Susanna Öllinger
kommt ebenfalls von der Schülerunion.
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