• 31.03.2022, 09:16:27
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  • OTS0043

Viele Betriebe würden ohne Pendler nicht existieren!

Fritz Pöltl und Leopold Wagner(FCG-ÖAAB): „Anreiz zum Umsteigen auf Öffis ist vielerorts gar nicht gegeben.“

Utl.: Fritz Pöltl und Leopold Wagner(FCG-ÖAAB): „Anreiz zum
Umsteigen auf Öffis ist vielerorts gar nicht gegeben.“ =

Wien (OTS) - Seit bereits mehr als 10 Jahren fordert die
FCG-ÖAAB-Fraktion in der Arbeiterkammer Wien wesentliche
Verbesserungen für Pendlerinnen und Pendler. Nun wurden diese
unhaltbaren Umstände endlich auch durch eine AK-Studie bestätigt.
Allerdings sind über zehn ungenutzte Jahre ins Land gezogen und die
Nachteile zu Lasten der Pendlerinnen und Pendler sind geblieben…

Klimakrise

„Die Anliegen der Pendler wurden jahrelang ignoriert, zur Bewältigung
der Klimakrise seien nun aber die Verbesserungen des öffentlichen
Verkehrs in und um das Ballungszentrum Wien unabdingbar geworden,
meint Fritz Pöltl, Vorsitzender der FCG-ÖAAB-Fraktion der AK-Wien.
Verschärft werde die Problematik aber nunmehr sogar durch den
exorbitanten Anstieg der Treibstoffpreise. Und immer noch fehlen
wesentliche Anreize, um die Pendlerinnen und Pendler, für einen
Wechsel auf öffentliche Verkehrsmitteln zu motivieren. Der
wesentlichste Anreiz liegt nämlich im raschen und direkten Erreichen
des Arbeitsortes mit einem öffentlichen Verkehrsmittel. Und der ist
vielerorts gar nicht gegeben.

Wien exportiert Probleme

Als Nadelöhr stellt sich immer wieder Wien heraus. Hier liegen auch
die größten Versäumnisse. „Nicht nur, dass die Stammsgtrecke der
Schnellbahn heillos überlastet ist, hat man auch verabsäumt, die
großen Randbezirke in das Schnellbahnnetz ordentlich einzubinden. Im
Umland wurden nur Prestigeprojekte einzelner Bürgermeister forciert“,
kritisiert Leopold Wagner, der Pendlersprecher der FCG-ÖAAB-Fraktion
der AK-Wien. Besonders hart trifft viele Pendlerinnen und Pendler nun
auch die Einführung des Parkpickerls. Wagner: „Da freuen sich gewisse
Bezirksvorsteher über leere Flächen im Bezirk, die voll zu Lasten der
betroffener Pendlerinnen und Pendler gehen, obwohl diese Schikane gar
nicht notwendig wäre und viele Betriebe ohne Pendler gar nicht
existieren würden.“

Betriebe nicht erreichbar

Bemerkenswert ist auch, dass 25 Prozent der Arbeitsplätze mit
öffentlichen Verkehrsmittel gar nicht erreichbar sind. Es wäre
durchaus angebracht, dass in diesen Zusammenhang auch
Betriebsanlagengenehmigungen überprüft werden: Hier sind dann wieder
die Landesverwaltungen gefragt. Leider sind viele Jahre vergangen in
denen die Forderungen der FCG-ÖAAB-Opposition immer wieder von der
SP-Mehrheit in der AK-Wien vom Tisch gewischt worden sind. Und das
alles auf den Rücken der Pendlerinnen und Pendler.“

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