FPÖ – Angerer zur IV-Konjunkturumfrage: ÖVP und Grüne müssen endlich Maßnahmen zur Verhinderung von Energiearmut setzen!

Regierungsparteien lehnen permanent FPÖ-Anträge zur Bekämpfung der Energiearmut ab!

Wien (OTS) - „Es müssen umgehend Maßnahmen zur Abfederung der enorm gestiegenen Strom- und Energiepreise ergriffen werden. Die schwarz-grüne Regierung muss den Tatsachen endlich ins Auge sehen und kann sich nicht länger in fadenscheinige Ausreden und Hinhaltetaktiken flüchten. Dafür ist die ‚finanzielle Situation‘ für die Menschen bereits zu schwierig“, sagte heute FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer, bezugnehmend auf die Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung.

Die hohen Energiepreise würden sich laut Industriellenvereinigung in absehbarer Zeit auch nicht wieder nach unten bewegen. „Daher bedarf es umgehend effektiver Maßnahmen, um Energiearmut in Österreich wirksam zu verhindern – sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte“, so Angerer, der auf diesbezügliche Anträge und Forderungen der FPÖ verwies.

„Mit dem freiheitlichen Antrag ‚Energiearmut bekämpfen‘ haben wir bereits im September letzten Jahres das erste Mal, ein Fördermodell vorgestellt, das garantiert, dass Personen und Haushalte mit geringem Einkommen, die Gefahr laufen, aufgrund der gestiegenen Energiepreise ihre Strom- und Gasrechnungen nicht mehr bezahlen zu können, jedenfalls ständig über eine gesicherte Strom- und Gasversorgung verfügen und ihre Wohnungen entsprechend heizen können. Leider wurde dieser Antrag genauso abgelehnt, wie unsere Forderung, Energielieferungen von Strom und Gas bis zumindest 31. März 2023 von der Umsatzsteuer zu befreien, sowie die Forderung nach einem Maßnahmenpaket für Preismonitoring und Inflationsstopp in COVID-19-Zeiten“, erklärte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

„Sollte die schwarz-grüne Regierung nicht endlich bereit sein, effektive Maßnahmen zu ergreifen und diese so rasch als möglich umzusetzen, wird die Energiekrise zu einer Armutskrise werden, die Private wie Unternehmen gleichermaßen betreffen und zur Überlebensfrage werden wird“, betonte Angerer.

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