SPÖ-Bayr: HPV-Impfung zu 100 Prozent wirksam - Impfprogramme müssen ausgebaut werden

Wien (OTS/SK) - Im Jahr 2020 wurde, nach Schätzungen der Vereinten Nationen, bei 604.000 Frauen weltweit Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. 342.000 Betroffene starben an der Krankheit. „Gebärmutterhalskrebs spiegelt die globalen Ungerechtigkeiten wieder. Erkrankung und Tod wären weitgehend vermeidbar durch Impfung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und bei Bedarf Behandlung und entsprechender Nachsorge“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Abschlusses der Cervical Cancer Prevention week von 17. bis 23. Jänner. ****

Fast 90 Prozent der Todesfälle an Gebärmutterhalskrebs im Jahr 2018 wurden in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen verzeichnet, weil der Zugang zu öffentlichen Gesundheitsdiensten oft sehr eingeschränkt ist und Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen nicht flächendeckend verfügbar sind.

In einer großen Studie, die 2020 in der Zeitschrift Lancet veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher die Wirksamkeit des Impfstoffs in vier nordischen Ländern: Dänemark, Island, Norwegen und Schweden. Die Studie belegte eine hundertprozentige Wirksamkeit des Impfstoffs über den Zeitraum von 12 Jahren. „Die HPV-Impfung ist am wirksamsten, wenn sie beiden Geschlechtern verabreicht wird. Leider werden weniger Burschen als Mädchen geimpft. Hier gilt es aufzuholen!“ fordert Bayr, die die Vorsitzende des European Parliamentary Forum ist, welches jährlich einen Cervical Cancer Prevention Atlas herausgibt. (Schluss) up

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