• 20.01.2022, 10:12:21
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  • OTS0073

Europas gemeinsame Währung feiert 20. Geburtstag

Nationalbank erinnert an die Einführung des Euro-Bargelds im Jahr 2002

Europas gemeinsame Währung feiert 20. Geburtstag
Illuminierung des OeNB-Hauptgebäudes anlässlich des
20-Jahr-Jubiläums der Euro-Bargeldeinführung

Utl.: Nationalbank erinnert an die Einführung des Euro-Bargelds im
Jahr 2002 =

Wien (OTS) - Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) widmet das Jahr
2022 dem 20-jährigen Jubiläum des Euro-Bargelds und erinnert damit an
die historisch größte Währungsumstellung im Jahr 2002. Gestern Abend
eröffnete der Bundesminister für Finanzen, Magnus Brunner, im Rahmen
einer Veranstaltung vor dem OeNB-Hauptgebäude in Wien das
Euro-Jubiläumsjahr, indem er die spezielle Illuminierung der
OeNB-Fassade mit Motiven der Euro-Banknoten und des Euro-Symbols
feierlich einschaltete. Die versammelte OeNB-Spitze freute sich, mit
Robert Kalina auch den Designer der ersten Euro-Banknoten-Serie
begrüßen zu können. Finanzminister Brunner hob dabei auch die gute
Zusammenarbeit mit der Notenbank hervor: „Die OeNB ist eine wichtige
Partnerin im europäischen Kampf für Preisstabilität. Auf nationaler
Ebene haben wir mit ihr eine profunde Ansprechpartnerin im Kampf
gegen die Auswirkungen der Corona-Krise.“

Der Festakt fand angesichts der pandemischen Entwicklungen im kleinen
Rahmen und ausschließlich im Freien statt, wurde aber im Livestream
über die Website bzw. die Social-Media-Kanäle der OeNB übertragen.
OeNB-Gouverneur Robert Holzmann betonte die besondere Bedeutung des
Euro, aber auch von Bargeld überhaupt: „Bargeld ist nach wie vor das
beliebteste Zahlungsmittel der Österreicherinnen und Österreicher und
das vor allem auf Grund seiner drei Vorzüge, die so etwas wie die
Alleinstellungsmerkmale des Bargelds darstellen: die Sicherheit, die
Anonymität und die gesellschaftliche Fairness.“ Als für Bargeld
zuständiges Mitglied des OeNB-Direktoriums ergänzt Eduard Schock:
„Diese Vorzüge sind unter anderem dafür verantwortlich, dass die
Österreicherinnen und Österreicher zu 97 Prozent auf keinen Fall auf
ihr Bargeld verzichten wollen. Weder jetzt noch in Zukunft. Mit ihrem
Vertrauen in das Euro-Bargeld haben Millionen von Menschen maßgeblich
zu seinem Erfolg beigetragen. Aus diesem Grund projizieren wir auch
als weithin sichtbares Zeichen der zwanzigjährigen Erfolgsgeschichte
des Euro eine kreative Video-Installation an die Fassade der OeNB.“

Mit der buchstäblich sichtbaren Einführung des Euro als Bargeld im
Jahr 2002 gelang dem Eurosystem die weltweit größten
Währungsumstellung der Geschichte – die gemeinsame Währung wurde
rasch zur zweitwichtigsten Weltwährung. Heute ist der Euro für über
340 Millionen Menschen in 19 EU-Mitgliedstaaten offizielles
Zahlungsmittel und seit nunmehr 20 Jahren halten wir dieses Symbol
europäischer Integration täglich in Händen.

Finanzminister Magnus Brunner unterstreicht diese Entwicklung: „Der
Euro ist eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische
Erfolgsgeschichte historischer Dimension. Die Einführung des Euro vor
20 Jahren hat nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger spürbare
Verbesserungen gebracht, wenn man zum Beispiel an den Urlaub in einem
Euro-Land denkt, sondern auch unsere Volkswirtschaft hat nachhaltig
profitiert. Aufgrund unserer geografischen Lage und als Exportnation
gehören wir gemeinsam mit Deutschland zu den Hauptgewinnern der
gemeinsamen Währung.“ Für eine stabile Währung müsse auch in Zukunft
alles getan werden, so Minister Brunner weiter: „Ich setze mich auf
europäischer Ebene dafür ein, dass der Euro stark bleibt! Die
Preisstabilität muss daher weiterhin das wichtigste Ziel der
europäischen Geldpolitik bleiben.“

Unter den prominenten Gästen würdigte OeNB-Direktor Eduard Schock
besonders den ehemaligen OeNB-Grafiker Robert Kalina, der 1996 den
internationalen Design-Wettbewerb für die Euro-Banknoten gewinnen
konnte und dessen Entwürfe nicht nur die alten Schilling-Banknoten
zierten, sondern eben auch die erste Euro-Banknoten-Serie. Neben
Vize-Gouverneur Gottfried Haber, OeNB-Direktor Thomas Steiner und der
Vizepräsidentin des OeNB-Generalrats, Barbara Kolm, konnte Gouverneur
Robert Holzmann auch Generaldirektor Gerhard Starsich und
Vorstandsdirektor Manfred Matzinger-Leopold von der Münze Österreich
AG, die Geschäftsführer der Geldservice Austria, Günter Ernst und
Heimo Ertl, sowie die beiden Geschäftsführer der Banknotendruckerei
OeBS, Norbert Feist und Stefan Pollak, begrüßen. Zur Zeit der
Euro-Einführung bekleideten zwei weitere Gäste des Abends wichtige
Funktionen in der Notenbank: Gertrude Tumpel-Gugerell war 2002
OeNB-Vize-Gouverneurin und später Mitglied des EZB-Direktoriums, und
Wolfgang Duchatczek war als Mitglied des OeNB-Direktoriums für
Bargeld zuständig.

Die von Finanzminister Magnus Brunner am gestrigen Abend
initialisierte Lichtinstallation wird bis April 2022 auf der Fassade
des OeNB-Hauptgebäudes zu sehen sein. Zudem wird die OeNB auch durch
weitere umfangreiche Kommunikationsmaßnahmen dem 20-Jahr-Jubiläum des
Euro-Bargelds Raum geben und die großen Errungenschaften der
einheitlichen europäischen Währung für alle Menschen wieder in
Erinnerung rufen. Die Website www.euroat20.at zeigt neben einer
Zeitleiste auch laufend aktuelle Fakten zum Euro und hebt die
vielfältigen Vorteile des Euro über verschiedene Bereiche hinweg
hervor. Weiters finden sich Videos, Fotos oder auch die
Entstehungsgeschichte des Euros auf der Website.

Zusätzlich konnten schon auf der Startveranstaltung zwei lebensgroße
Euro-Maskottchen in Form einer Euro-Banknote und einer Euro-Münze
vorgestellt werden. Beide werden im Lauf des Jahres 2022 zahlreiche
OeNB-Veranstaltungen begleiten. Die Namen der beiden Maskottchen,
EUgen und ROsi, wurden zuvor in einem öffentlichen Namenswettbewerb
über Online- und Social-Media-Kanäle der OeNB ausgewählt.

Darüber hinaus werden Podcasts und laufende Events und Aktivitäten
über die Social-Media-Kanäle kommuniziert. Diskussionsrunden in
Kooperation mit den größten Regionalmedien Österreichs werden ab dem
Frühjahr stattfinden, wobei Leserinnen und Leser mit Gouverneur
Robert Holzmann oder Vize-Gouverneur Gottfried Haber ins Gespräch
kommen können. Im Herbst 2022 wird eine Sonderausstellung des
Geldmuseums Einblick in das Banknotendesign geben und Interessantes
zum Design der Euro-Münzen, aber auch Gedenk- und Sammlermünzen sowie
zu Regionalgeld aufbereiten. Ein Kernstück der geplanten
Kommunikationskampagnen wird das noch im 1. Quartal beginnende
EURO@20-Quiz werden, das der Wissensvermittlung und
Interaktionsmöglichkeit zum Thema Euro-Bargeld dient.

Das greifbarste Symbol der europäischen Integration, das
Euro-Bargeld, kann als hochtechnologisches und weitgehend
fälschungssicheres Produkt bezeichnet werden. Mit den einfachen
Prüfschritten FÜHLEN – SEHEN – KIPPEN lassen sich ohne technische
Hilfsmittel die Euro-Banknoten jederzeit auf ihre Echtheit hin
überprüfen.

Pressefotos (auch historische) sind über den OeNB-Kanal auf flickr
erhältlich: https://www.flickr.com/photos/194379890@N06/

Einen Film der OeNB zur Euro-Einführung können Sie ebenso auf dem
YouTube-Kanal der OeNB sehen wie den Stream zur Veranstaltung:
https://www.youtube.com/channel/UC6Zh1yqL4iYj89jzP7tOFvg

Informationen zu 20 Jahren Euro-Bargeld unter www.euroat20.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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