• 17.12.2021, 09:00:03
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JA zur Unterstützung in der Krise - klares NEIN zur Sonntagsöffnung

Wien (OTS/FCG) - Für den kommenden Sonntag haben sich die
Sozialpartner auf eine einmalige Öffnung jener Handelsbetriebe
verständigt, die vom neuerlichen Lockdown schwer getroffen wurden.
„Wieder einmal beweist die Gewerkschaft Weitsicht und Unterstützung
in schwierigen Zeiten. Ein Indiz, dass wir das Motto „Wir lassen in
dieser Krise niemanden zurück“ verstanden haben und leben“, so der
Wiener FCG/GPA Vorsitzende Peter Gattinger. „Wir erwarten uns jedoch
jetzt von der Wirtschaft und deren Vertretern, dass diese ihr Wort
halten und keine weiteren Angriffe auf den freien Sonntag
unternehmen, stellt Gattinger klar.

Nun könne die Wirtschaftskammer beweisen, dass es um die Bewältigung
der Krise und nicht um eine Ausdehnung der Sonntagsöffnung gehe.
Noch eindringlicher formuliert dies Christian Lindmeier, FCG/GPA Wien
Sprecher der Wiener Allianz für den arbeitsfreien Sonntag: „Dass die
Handelsangestellten am 4. Advent das Sonntagstürchen öffnen müssen
und hier das „Nein“ der Allianz für den freien Sonntag nicht erhört
wurde, muss eine einmalige Ausnahme bleiben! Die Angst der Menschen
im Handel, dass damit einer generellen Öffnung der Geschäfte, wie
dies Einkaufscenterbetreiber immer wieder fordern, stattgegeben
werde, muss ernst genommen werden.“

„Die Sonntagsarbeit wird von den direkt Betroffenen, nämlich den
Handelsangestellten und deren Familien, mit einer deutlichen Mehrheit
abgelehnt. Diese Menschen wünschen sich Sonntagsruhe“, so Lindmeier
weiter.
Für die FCG/GPA Wien ist klar: Für den freien Sonntag gibt es keine
roten Linien, der Sonntag IST eine rote Linie. Daran kann auch die
Freiwilligkeit für die Arbeit am verkaufsoffenen Sonntag nichts
ändern.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCG

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