- 16.12.2021, 11:12:53
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Greenpeace: Zukunftsfähige Lösungen für Wiener Stadtentwicklung liegen am Tisch - Der Ball liegt bei der Stadt Wien
Umweltschutzorganisation fordert von Bürgermeister Ludwig Ende der Eskalationsstrategie und Rücknahme von Drohungen - konstruktiver Dialog über Lösungen nötig
Utl.: Umweltschutzorganisation fordert von Bürgermeister Ludwig Ende
der Eskalationsstrategie und Rücknahme von Drohungen -
konstruktiver Dialog über Lösungen nötig =
Wien (OTS) - VerkehrsexpertInnen, UmweltschützerInnen und JuristInnen
legen heute klare Lösungskonzepte für eine zukunftsfähige
Stadtplanung für den wachsenden Norden Wiens vor. Greenpeace
bekräftigt deren Forderung nach einem konstruktiven Dialog zwischen
Wissenschaft, BürgerInnen und Stadt Wien. Die
Umweltschutzorganisation fordert Bürgermeister Michael Ludwig auf,
die Eskalationsstrategie der Stadt Wien endlich zu beenden und
unverzüglich die Drohungen gegen UnterstützerInnen nachhaltiger
Lösungsansätze zurückzuziehen. Es muss zudem eine Entschuldigung an
die Betroffenen ergehen. Erst gestern wurden diese Drohungen von
Amnesty International Österreich aufs Schärfste als
Menschenrechtsverletzung verurteilt. Die Stadt muss jetzt den Dialog
mit der Wissenschaft und der Bevölkerung in Wien aufnehmen und die
zahlreichen vorliegenden Alternativen zu Stadtstraße und
Lobau-Autobahn in Umsetzung bringen.
“Die Bezirke über der Donau wachsen massiv und brauchen eine bessere,
gesunde und klimafreundliche Verkehrsinfrastruktur. Schon heute
liegen zahlreiche kluge, klimafreundliche Lösungsansätze am Tisch.
Die Stadt Wien muss jetzt an diesen Tisch zurückkehren und einen
konstruktiven Dialog auf Augenhöhe über zukunftsfähige Lösungen für
den Norden Wiens und die Ostregion starten. Nach der Eskalation der
letzten Tage durch die Einschüchterungstaktiken der Stadt liegt der
Ball jetzt bei Bürgermeister Michael Ludwig. Er muss unverzüglich die
ausgesprochenen Drohungen gegen junge Menschen, unterstützende
Organisationen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
zurückziehen, sich entschuldigen und endlich an Lösungen arbeiten,
die mit den Klimazielen der Stadt Wien vereinbar sind”, fordert
Klara Maria Schenk, Klima- und Verkehrsexpertin bei Greenpeace
Österreich.
Greenpeace nennt als mögliche Lösungsansätze etwa einen raschen
Ausbau des Straßenbahnnetzes, leistungsstarke Schnellbusse, die
effiziente Querverbindungen in den Flächenbezirken ermöglichen, eine
kleinräumige und angemessen bepreiste Parkraumbewirtschaftung sowie
die Schaffung einer zeitgemäßen Fahrrad- und Fußweg-Infrastruktur.
Besonders groß ist zudem der Bedarf an schienengebundenen
Verkehrsmitteln über die Stadtgrenze hinaus, um den PendlerInnen im
Wiener Umland umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen. Hier muss
vor allem in den Ausbau des S-Bahnnetzes und dichte Taktungen
investiert werden.
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