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Greenpeace: Zukunftsfähige Lösungen für Wiener Stadtentwicklung liegen am Tisch - Der Ball liegt bei der Stadt Wien

Umweltschutzorganisation fordert von Bürgermeister Ludwig Ende der Eskalationsstrategie und Rücknahme von Drohungen - konstruktiver Dialog über Lösungen nötig

Wien (OTS) - VerkehrsexpertInnen, UmweltschützerInnen und JuristInnen legen heute klare Lösungskonzepte für eine zukunftsfähige Stadtplanung für den wachsenden Norden Wiens vor. Greenpeace bekräftigt deren Forderung nach einem konstruktiven Dialog zwischen Wissenschaft, BürgerInnen und Stadt Wien. Die Umweltschutzorganisation fordert Bürgermeister Michael Ludwig auf, die Eskalationsstrategie der Stadt Wien endlich zu beenden und unverzüglich die Drohungen gegen UnterstützerInnen nachhaltiger Lösungsansätze zurückzuziehen. Es muss zudem eine Entschuldigung an die Betroffenen ergehen. Erst gestern wurden diese Drohungen von Amnesty International Österreich aufs Schärfste als Menschenrechtsverletzung verurteilt. Die Stadt muss jetzt den Dialog mit der Wissenschaft und der Bevölkerung in Wien aufnehmen und die zahlreichen vorliegenden Alternativen zu Stadtstraße und Lobau-Autobahn in Umsetzung bringen.

“Die Bezirke über der Donau wachsen massiv und brauchen eine bessere, gesunde und klimafreundliche Verkehrsinfrastruktur. Schon heute liegen zahlreiche kluge, klimafreundliche Lösungsansätze am Tisch. Die Stadt Wien muss jetzt an diesen Tisch zurückkehren und einen konstruktiven Dialog auf Augenhöhe über zukunftsfähige Lösungen für den Norden Wiens und die Ostregion starten. Nach der Eskalation der letzten Tage durch die Einschüchterungstaktiken der Stadt liegt der Ball jetzt bei Bürgermeister Michael Ludwig. Er muss unverzüglich die ausgesprochenen Drohungen gegen junge Menschen, unterstützende Organisationen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zurückziehen, sich entschuldigen und endlich an Lösungen arbeiten, die mit den Klimazielen der Stadt Wien vereinbar sind”, fordert Klara Maria Schenk, Klima- und Verkehrsexpertin bei Greenpeace Österreich.

Greenpeace nennt als mögliche Lösungsansätze etwa einen raschen Ausbau des Straßenbahnnetzes, leistungsstarke Schnellbusse, die effiziente Querverbindungen in den Flächenbezirken ermöglichen, eine kleinräumige und angemessen bepreiste Parkraumbewirtschaftung sowie die Schaffung einer zeitgemäßen Fahrrad- und Fußweg-Infrastruktur. Besonders groß ist zudem der Bedarf an schienengebundenen Verkehrsmitteln über die Stadtgrenze hinaus, um den PendlerInnen im Wiener Umland umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen. Hier muss vor allem in den Ausbau des S-Bahnnetzes und dichte Taktungen investiert werden.

Rückfragen & Kontakt:

Klara Maria Schenk
Klima- und Verkehrsexpertin
Greenpeace CEE in Österreich
Tel.: + 43 (0)664 88 17 22 67
E-Mail: klara.schenk@greenpeace.org

Christian Steiner
Pressesprecher
Greenpeace in Central & Eastern Europe
Tel.: +43 (0)664 81 69 711
E-Mail: christian.steiner@greenpeace.org

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