• 09.12.2021, 14:26:46
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  • OTS0195

Greenpeace kritisiert drohende Weihnachtsräumung junger AktivistInnen durch Stadt Wien als “Schande”

Umweltschutzorganisation fordert Bürgermeister Michael Ludwig und Stadträtin Ulli Sima auf, mit Jugend in Wien zu reden statt zu räumen

Utl.: Umweltschutzorganisation fordert Bürgermeister Michael Ludwig
und Stadträtin Ulli Sima auf, mit Jugend in Wien zu reden
statt zu räumen =

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert den
Umgang der Stadt Wien mit den jungen Menschen, die seit Monaten gegen
der Bau der fossilen Wahnsinnsprojekte Lobauautobahn und
Stadtautobahn protestieren, scharf. Während Verkehrsstadträtin Ulli
Sima noch morgens in einer Pressekonferenz ankündigte, von einer
Räumung abzusehen und „weiterhin das Gespräch” mit den jungen
AktivistInnen zu suchen, schickte die Stadt Wien zeitgleich die
Polizei zu den Jugendlichen und erklärte die Versammlung in der
Hausfeldstraße für aufgelöst. Nach dem Aus der Lobau-Autobahn fordert
Greenpeace die Stadt Wien und Bürgermeister Michael Ludwig auf, auch
die völlig überdimensionierte Stadtstraße abzusagen. Ebenso muss
Ludwig aufhören, den friedlichen Protest zu stören und endlich das
Gespräch mit der Jugend der Stadt suchen.

„Es ist eine Schande, wie Bürgermeister Michael Ludwig und
Verkehrsstadträtin Ulli Sima mit engagierten jungen Menschen umgehen.
Die Stadt Wien muss endlich anerkennen, dass ihr Beton-Projekt
Stadtautobahn spätestens mit dem Aus der Lobauautobahn jegliche
Berechtigung verloren hat. Stattdessen hetzen Bürgermeister und Co
kurz vor Weihnachten den Jugendlichen die Polizei auf den Hals. Die
Aktivistinnen und Aktivisten kämpfen für unser aller Zukunft, für
klimagerechte Mobilität in der Stadt und echte Lösungen für die
Verkehrsprobleme der Menschen im Norden Wiens. Wir kämpfen
solidarisch an ihrer Seite. Eine selbsterklärte ‘Klimamusterstadt’
wäre gut beraten, sich endlich auch an die Seite der Zukunft zu
stellen und für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger vor der
Klimakrise zu sorgen”, erklärt Klara Maria Schenk, Klima- und
Verkehrsexpertin bei Greenpeace Österreich.

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