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Arige- SWV WIEN: Wenn System Kurz abdankt, muss auch Harald Mahrer abdanken!

Zahlreiche Spitzenpositionen wurden einem einzigen Vertrauten von Kurz übertragen, um die Interessen der türkisen Familie zu sichern. Ende des Systems Kurz führt an Mahrer nicht vorbei.

Wien (OTS/SWV Wien) - Die Ermittlungen der WKStA haben schlussendlich zum endgültigen Rücktritt von Ex-Kanzler Sebastian Kurz geführt. Was folgte, war ein Dominoeffekt. Gernot Blümel folgte ihm prompt. Die Frage, welcher Dominostein nun der nächste ist, scheint offensichtlich: „Es gibt für Harald Mahrer keine Daseinsberechtigung mehr an der Spitze der Wirtschaftskammer. Sein Mentor ist gegangen, das System Kurz steht vor der Implosion. Mahrer ist integraler Teil des System Kurz und einer der engsten Vertrauten. Die WKO muss jedoch in der durch die Pandemie verursachten Wirtschaftskrise handlungsfähig bleiben und verdient sich nach Missmanagement durch Mahrer endlich einen redlichen, anständigen Präsidenten mit Sachverstand.“, fordert Marcus Arige, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wiens.

Kaufhaus Österreich als Symbol für Mahrers Versagen
Die Liste der Flops und der Fettnäpfchen, in die Harald Mahrer trittsicher stieg, ist lang und war Futter für Satire wie Häme in den österreichischen Medien. Arige dazu: „Hochmütige Auftritte am Wiener Opernball, der Hang zu Champagnerpartys und Gourmetwochenenden am Höhepunkt der Pandemie, der Flop mit Kaufhaus Österreich, das im Stich lassen von zehntausenden EPU und KMU, die sich während der Pandemie selbständig gemacht haben, die Almosenbeträge, die aus dem Härtefallfonds ausbezahlt worden sind, das kritiklose Unterstützen von Sebastian Kurz um jeden Preis, haben dazu geführt, dass die WKO zu Unrecht bei ihren Mitgliedern in Misskredit geraten ist. Wenn Mahrer einen Funken Anstand hat und ihm die WKO tatsächlich etwas bedeutet, dann tritt er zurück und ermöglicht einen Neuanfang.“

„Systemgünstling“: Schluss mit Multifunktionär Mahrer
Die Lage der österreichischen Wirtschaft ist zu ernst, dass man den WKO Präsidenten, den Nationalbankpräsidenten und andere wichtige Ämter (Obmann des Wirtschaftsbundes, Präsident des Wifo, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Sporthilfe) als Teilzeitjobs anlegen könnte. „Mahrer als Systemgünstling seines Mentors Kurz muss von der Spitze der WKO abgelöst werden, um den dringend notwendigen Neuanfang für EPU und KMU zu ermöglichen.“, betont der SWV WIEN Präsident abschließend.

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Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien ist die Interessenvertretung der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe sowie der Ein-Personen-Unternehmen. Der SWV ist die sozialdemokratische Fraktion in der Wirtschaftskammer Wien und eine Vorfeldorganisation der SPÖ.

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