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Fitnessbetriebe fordern Öffnung mit 12. Dezember

WKÖ-Hörl: Verlängerung des Lockdowns für viele Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch emotional nicht zu stemmen

Wien (OTS) - „Die durch die aktuelle Diskussion über eine eventuelle Verlängerung des Lockdowns entstandene Verunsicherung in der Branche ist enorm und stößt sowohl bei Betreibern als auch bei Kunden auf Unverständnis“, sagt Christian Hörl, Bundesbranchensprecher der Österreichischen Fitnessbetriebe im Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Wir haben stets alle Vorgaben vorbildlich umgesetzt und alle Maßnahmen mitgetragen. Unsere Präventionskonzepte sind auf dem letzten Stand, die Kontrolle jeglicher G-Regeln funktioniert in unserer Branche lückenlos. Eine Verlängerung des Lockdowns wäre für viele Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch emotional nicht mehr zu stemmen. Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit denken viele ans Aufgeben. Auch viele Mitarbeiter überlegen, die Branche zu wechseln.“

Schon die Einführung der 2G-Regel stellte, so der Branchensprecher, eine zusätzliche Hürde für Kunden dar und führte zu einem weiteren Kundenschwund von bis zu 25 Prozent, dennoch wurde auch diese von der Branche mitgetragen.

Studien zeigen: Praktisch keine Ansteckungsgefahr im Fitnessstudio

Der Branchensprecher verweist zudem auf zahlreiche Studien, wonach die Ansteckungsgefahr beim Trainieren in Fitnessstudios praktisch nicht gegeben ist. Vielmehr sei es wichtig, den Menschen professionelle Bewegungsangebote anzubieten, um die bereits massiven Folgeerscheinungen durch den pandemiebedingten Bewegungsmangel abfedern zu können.

„Viele Betriebe konnten sich nach dem Totalausfall im vergangenen Jahr noch nicht wieder erholen. Gerade um die Weihnachtszeit werden normalerweise viele Neuverträge abgeschlossen, sei es als Geschenk oder aufgrund von Neujahrsvorsätzen. Auch um diese dringend benötigten Kundenzugänge würden wir durch eine Lockdownverlängerung umfallen, die Öffnung mit 12. Dezember ist somit für viele Unternehmer überlebenswichtig“, appelliert Hörl abschließend. (PWK722/ES)

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