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FMA-Bericht Q3 2021 Asset Management:

Fondsvermögen stieg innerhalb eines Jahres um +10,1% auf rund € 223 Mrd. Boom bei Misch-, Aktien- und Nachhaltigkeitsfonds.

Wien (OTS) - Österreichische Fonds verwalteten zum Ultimo des 3. Quartals 2021 ein Vermögen[1] von € 222,9 Mrd., ein Plus von +1,6% oder € 3,5 Mrd. gegenüber dem Vorquartal. Innerhalb eines Jahres stieg damit das Vermögen um € + 20,4 Mrd. oder + 10,1%. Der Großteil entfiel dabei mit + € 11,7 Mrd. auf Nettomittelzuflüsse, im Quartalsabstand waren das + € 2,9 Mrd. Der Rest entfiel auf Gewinnausschüttungen und Kursanstiege. Die zum Stichtag in Österreich zugelassenen 14 Kapitalanlagegesellschaften[2] (KAG) und 55 Alternativen Investmentfonds Manager[3] (AIFM) boten zu diesem Zeitpunkt 892 „Organismen zur gemeinsamen Veranlagung in Wertpapieren“ (OGAW), wie Investmentfonds europarechtlich bezeichnet werden, sowie 1.151 Alternative Investmentfonds (AIF) an; um 18 Fonds mehr als im Vorquartal und ein Plus von 25 im Jahresabstand. Dies geht aus dem heute veröffentlichten „Quartalsbericht Q3 2021 Asset Management“ der Finanzmarktaufsicht FMA hervor.

Zuwächse in allen Fondskategorien

Grundsätzlich verbuchten alle Fondskategorien Zuwächse beim verwalteten Vermögen, diese fielen aber bei Misch-, Aktien-, Immobilien- sowie Nachhaltigkeitsfonds signifikant höher aus: die wichtigste Fondskategorie sind nach wie vor die Mischfonds mit einem gesamten veranlagten Vermögen von € 101,2 Mrd. (+ € 2,3 Mrd. oder + 2,3% im Vergleich zum Vorquartal, + € 11,3 Mrd. oder + 12,6% innerhalb von zwölf Monaten); gefolgt von den Rentenfonds mit € 62,4 Mrd. (+ € 0,2 Mrd. oder + 0,3% / + € 0,1 Mrd. oder + 0,2%), Aktienfonds mit € 41,6 Mrd. (+ € 0,7 Mrd. oder + 1,8% / + € 7,9 Mrd. oder + 23,3%), Immobilienfonds mit € 10,7 Mrd. (+ € 0,3 Mrd. oder + 2,4% / + € 0,8 Mrd. oder + 8,1%), kurzfristigen Rentenfonds mit € 5,9 Mrd. (+ 0,8% / + 2,9%), Private Equity Fonds mit € 0,6 Mrd. sowie sonstige Fonds mit € 0,4 Mrd. Sehr bemerkenswert ist der seit Jahren starke Anstieg bei Nachhaltigkeitsfonds nach dem österreichischen Umweltzeichen 49 (UZ49): diese legten im 3. Quartal im Vergleich zum Vorquartal um + € 1,8 Mrd. oder + 8,4% auf € 23,6 Mrd. zu; im Jahresvergleich beträgt das Plus 39,5% oder € 6,7 Mrd.

Auch die Zahl ausländischer Fonds, die in Österreich angeboten werden, hat im 3. Quartal zugenommen: mit 7.640 OGAW waren es um 83 mehr als im Vorquartal, mit 1.833 AIF um 134 mehr als im 2. Quartal. Die meisten der Anbieter kommen aus Luxemburg, Irland, Deutschland und Frankreich.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der Website der FMA unter dem Link: https://www.fma.gv.at/investmentfonds-und-verwaltungsgesellschaften/quartalsberichte/


[1] Gemessen am Net Asset Value (NAV)

[2] Gemäß Investmentfondsgesetz 2011 (InvFG 2011)

[3] Gemäß Alternativ Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG)

Rückfragen & Kontakt:

Finanzmarktaufsicht
Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)
+43/(0)1/24959-6006 oder +43/(0)676/882 49 516

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