• 02.12.2021, 08:43:50
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Kärntens WK-Präsident Mandl: Verkehrspolitische Geisterfahrt Gewesslers gefährdet den Wirtschaftsstandort Mittelkärnten

„Null Verständnis, null Toleranz“ hat WK-Präsident Mandl für die einseitige Absage des Ausbaus der B317 durch das Umweltministerium.

Utl.: „Null Verständnis, null Toleranz“ hat WK-Präsident Mandl für
die einseitige Absage des Ausbaus der B317 durch das
Umweltministerium. =

Klagenfurt (OTS) - „Wir werden die einsame Entscheidung, die uns da
kommentarlos aus den ministeriellen Wiener Elfenbeintürmen auf den
Tisch geflattert ist, nicht zur Kenntnis nehmen.“ Kärntens
Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ist nach zahlreichen
Unternehmergesprächen in den vergangenen Tagen überzeugt davon, dass
auch die Wirtschaft in der betroffenen Region diese kaltschnäuzige
Absage nicht kommentarlos hinnehmen wird. Mandl: „Mittelkärnten
braucht eine leistungsfähige Verkehrsanbindung an die wirtschaftlich
dynamische Mur-Mürz-Region und damit über den Semmering nach
Niederösterreich und Wien. Darüber reden wir seit Jahrzehnten, davon
werden wir uns auch nicht abbringen lassen!“

Der Ausbau der B317 zwischen St. Veit Nord und Scheifling zur S37 als
Verlängerung der Murtal-Schnellstraße sei ein unverzichtbarer
Bestandteil der Erschließung Kärntens mit hochrangigen Verkehrswegen,
bei der das Bundesland ohnehin seit Jahrzehnten benachteiligt worden
sei. Mandl verwies auf die späte Fertigstellung der A2-Südautobahn im
Pack-Abschnitt. Erst vor kurzem sei die berüchtigte Hammerlklamm bei
Neumarkt für eine ganze Woche wegen Sicherungsarbeiten gesperrt
gewesen. Mandl: „Sind das die Vorstellungen des
Infrastrukturministeriums von zeitgemäßen Verkehrsverbindungen in
einem dynamischen Wirtschaftsraum?“

Diese Absage von Ministerin Gewessler füge sich leider nahtlos in
eine Reihe anderer Fehlentscheidungen vom Stopp des A9-Ausbaus in der
Steiermark bis zum Lobautunnel. Mandl: „Die Vorgehensweise beim
Ausbau der B317 ist für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Kärnten
untragbar. Wir haben dafür null Verständnis, null Toleranz und
erwarten umgehend Gespräche auf Augenhöhe. Geisterfahrten sind sowohl
auf der Straße als auch in der Politik gefährlich.“

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