Städtebaulicher Wettbewerb im Kontext des New European Bauhaus

Einladung zum Online-Austausch am 02.12.2021

  • Das Wichtigste ist die Transparenz im Wettbewerbsverfahren und die Einbeziehung sämtlicher Fachbereiche, denn der (öffentliche) Raum funktioniert nur interdisziplinär – nur wenn auch jeder seinen Beitrag leistet und die damit verbundene Wertschätzung (Honorierung) erfährt.
    Landschaftsarchitektin Carla Lo
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  • Mit dem Architekturwettbewerb ist es ähnlich wie mit der Demokratie, die die schlechteste Regierungsform ist, abgesehen von allen anderen (frei nach Winston Churchill). So ist der Architekturwettbewerb die schlechteste Auftragsform, aber es gibt auch keine bessere! Deshalb ist es wesentlich, diese Chancen zu erhalten – mit einem möglichst offenen Zugang zum Wettbewerb und trotz aller Unzulänglichkeiten! Wobei der hohe Standard des Wettbewerbswesens dem ständigen Einsatz des Berufsstands zu verdanken ist.
    Architekt Prof. Hermann Kaufmann
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  • Heute wird nur noch über das Bauen geredet, aber wir müssen über Architektur sprechen! Ohne Wettbewerbe ist der Architekturberuf nicht vorstellbar – man braucht den Dialog, den Perspektivwechsel und die Unbefangenheit junger KollegInnen, Arbeiten, die anders sind und darstellen, wie sich neue Synergien ergeben können…
    Architektin Prof. Hannelore Deubzer
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  • Mit einer Wettbewerbsteilnahme verhält es sich ähnlich wie beim Sport, wie beim Fußballspielen, man will sich auch ein wenig vergleichen und vor allem zeigen, was man kann. Vielleicht hat man geringere Chancen als ein etabliertes Büro mit der bereits vorhandenen Expertise, aber die Teilnahme an einem offenen Verfahren ist die einzige Möglichkeit, sich mit dem (neuen) Thema zu beschäftigen, auseinanderzusetzen und einen wertvollen Beitrag zur Diskussion zu leisten. Und genau dieser Zugang zur Architektur über den öffentlichen Diskurs darf nicht als selbstverständlich angesehen werden - er muss gefördert, unterstützt und ganz besonders muss er wertgeschätzt (honoriert) werden!
    Architekt Matthias Haber
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Wien (OTS) - „Der Architekturwettbewerb muss (wieder) als sinnvolles und notwendiges Instrument erkannt werden - auch im Sinne von Forschung und Entwicklung; zum Nutzen des gesamten Berufsstandes und im Besonderen zum Nutzen und im Interesse der Gesellschaft.
Selbst wenn die Spielregeln in beiden Ländern teils unterschiedlich sind, teilen wir die gemeinsame Haltung, grenzüberschreitend und nach der Idee des New European Bauhaus, Lebensräume innovativ gestalten zu wollen und die Kreativwirtschaft wieder positiv in den Vordergrund zu setzen.
Das seit zwei Jahren laufende EU-geförderte Interreg Projekt zwischen der österreichischen Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen und der Bayerischen Architektenkammer und der damit initiierte Austausch unter KollegInnen sind ein Teil des Gesamtprozesses.“

Darauf wiesen die Steuerungsgruppen-Mitglieder Landschaftsarchitekt Franz Damm, Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer, und Architekt Daniel Fügenschuh, Vizepräsident der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen, im Rahmen der ersten Veranstaltung der Online-Netzwerkreihe besonders hin und laden nun zu einer Fortsetzung des Austausches ein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer ganztägigen New-European-Bauhaus-Veranstaltung der österreichischen Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Architektenkammer und der Europäischen Kommission statt.

Nach einem Vormittag (10-14.30 Uhr) zum Thema „Was ist der Green Deal? Was ist das New European Bauhaus? Wie können Architektinnen und Architekten die Ziele des New European Bauhaus umsetzen?“ mit vielen Informationen und Best Practice-Beispielen wird es im Sinne einer breiten Beteiligung und interdisziplinären Zusammenarbeit für alle TeilnehmerInnen am Nachmittag (16-19 Uhr) beim Interreg-Netzwerktreffen „Wie der Städtebauliche Wettbewerb zum zukunftsfähigen Instrument zur Umsetzung der Bauhausziele werden kann: Städte- und Raumplanung im Kontext des New European Bauhaus“ die Möglichkeit geben, sich in mehreren moderierten Online-Workshops zu Themen rund um den Städtebaulichen Wettbewerb und das New European Bauhaus einzubringen.

Nehmen Sie teil und diskutieren Sie mit!

Link zum detaillierten PROGRAMM
, den beteiligten Personen und Workshopthemen.

REGISTRIERUNG für die Veranstaltung

Beide Veranstaltungsteile, Vormittag/ Nachmittag, sind kostenfrei und können getrennt voneinander besucht werden.

Der Architekturwettbewerb war immer schon ein intensiv diskutiertes Instrument. Viele Aspekte und Argumente decken sich grenzüberschreitend und so kristallisieren sich immer mehr Gemeinsamkeiten im deutsch-österreichischen Grenzraum heraus.

Folgendes berichten TeilnehmerInnen der ersten Online-Netzwerkveranstaltung „Wettbewerbswesen im Vergleich Österreich – Bayern“ im September 2021:


„Heute wird nur noch über das Bauen geredet, aber wir müssen über Architektur sprechen! Ohne Wettbewerbe ist der Architekturberuf nicht vorstellbar – man braucht den Dialog, den Perspektivwechsel und die Unbefangenheit junger KollegInnen, Arbeiten, die anders sind und darstellen, wie sich neue Synergien ergeben können…“
Architektin Prof. Hannelore Deubzer von Deubzer König + Rimmel Architekten GmbH, München/ Berlin

„Mit einer Wettbewerbsteilnahme verhält es sich ähnlich wie beim Sport, wie beim Fußballspielen, man will sich auch ein wenig vergleichen und vor allem zeigen, was man kann. Vielleicht hat man geringere Chancen als ein etabliertes Büro mit der bereits vorhandenen Expertise, aber die Teilnahme an einem offenen Verfahren ist die einzige Möglichkeit, sich mit dem (neuen) Thema zu beschäftigen, auseinanderzusetzen und einen wertvollen Beitrag zur Diskussion zu leisten. Und genau dieser Zugang zur Architektur über den öffentlichen Diskurs darf nicht als selbstverständlich angesehen werden - er muss gefördert, unterstützt und ganz besonders muss er wertgeschätzt (honoriert) werden!
Architekt Matthias Haber von Hild und K Architektur, Hild Ottl Haber, München/ Berlin

„Mit dem Architekturwettbewerb ist es ähnlich wie mit der Demokratie, die die schlechteste Regierungsform ist, abgesehen von allen anderen (frei nach Winston Churchill). So ist der Architekturwettbewerb die schlechteste Auftragsform, aber es gibt auch keine bessere! Deshalb ist es wesentlich, diese Chancen zu erhalten – mit einem möglichst offenen Zugang zum Wettbewerb und trotz aller Unzulänglichkeiten! Wobei der hohe Standard des Wettbewerbswesens dem ständigen Einsatz des Berufsstands zu verdanken ist.“
Architekt Prof. Hermann Kaufmann, hk architekten ZT GmbH, Schwarzach,

„Das Wichtigste ist die Transparenz im Wettbewerbsverfahren und die Einbeziehung sämtlicher Fachbereiche, denn der (öffentliche) Raum funktioniert nur interdisziplinär – nur wenn auch jeder seinen Beitrag leistet und die damit verbundene Wertschätzung (Honorierung) erfährt.“
Landschaftsarchitektin Carla Lo von Carla LO Landschaftsarchitektur, Wien

Vorankündigung:

Netzwerkveranstaltung #3: Frühjahr 2022, voraussichtlich hybrid:
Generalplanung – partnerschaftliche Verfahren


INFORMATION:
Projektbeteiligte:
Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen (Sektion ArchitektInnen): www.arching.at
als Vertreterin der ZT Länderkammern für Oberösterreich und Salzburg, sowie Tirol und Vorarlberg
Bayerische Architektenkammer, www.byak.de

Projektkoordination:
DI Margit FRIEDRICH
INTERREG Projekt AB271, Österreich - Bayern 2014-2020
Grenzüberschreitendes Kompetenznetzwerk Architekturwettbewerbe
tel: +43 (0)660 1066 314 I mail: margit.friedrich@arching.at
Sonnenstr. 1A I A 6020 Innsbruck

Österreichische VertreterInnen in der Steuerungsgruppe:

Daniel Fügenschuh, Vizepräsident der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen, Vorsitzender der Bundessektion ArchitektInnen
Matthias Hein, Vorsitzender Wettbewerbsausschuss Vorarlberg
Christian Höller, Vorsitzender Sektion ArchitektInnen Tirol und Vorarlberg
Rainer Noldin, Vorsitzender Wettbewerbsausschuss Tirol
Carmen Schrötter-Lenzi, stv. Vorsitzende Sektion ArchitektInnen Tirol und Vorarlberg, Mitglied Wettbewerbsausschuss Vorarlberg
Heinz Plöderl, Vorsitzender Sektion ArchitektInnen Oberösterreich und Salzburg, Vorsitzender Wettbewerbsausschuss Oberösterreich
Robert Wimmer, Architekt, Vorsitzender Wettbewerbsausschuss Salzburg

sowie seitens der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen:
Karina Bruckner, Generalsekretärin der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen

Bayerische Vertreter in der Steuerungsgruppe:

Karlheinz Beer, Vorstandsmitglied der Bayerischen Architektenkammer
Franz Damm, Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer
Albert Dischinger, stv. Vorsitzender der Beratergruppe für Vergabe und Wettbewerb der Bayerischen Architektenkammer
Walter Landherr, Vorsitzender der Beratergruppe für Vergabe und Wettbewerb der Bayerischen Architektenkammer

sowie seitens der Geschäftsstelle der Bayerischen Architektenkammer:
Fabian Blomeyer, Geschäftsführer Recht und Verwaltung
Oliver Voitl, Referent für Vergabe und Wettbewerb

Rückfragen & Kontakt:

Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen
Christine Lohwasser
069910622403
christine.lohwasser@arching.at
www.arching.at

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