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Lopatka: Ex-Parteiobmann Mitterlehner sollte besser schweigen, statt andere anzugreifen

Mitterlehner hat Karmasin im Stich gelassen - Ex-Vizekanzler hat damals durch seinen respektlosen Umgang für große interne Verwerfungen gesorgt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Ex-Vizekanzler Mitterlehner wäre gut beraten, besser zu schweigen, anstatt andere anzugreifen und so um Aufmerksamkeit zu heischen“, stellt ÖVP-Abgeordneter Reinhold Lopatka zu den Aussagen des ehemaligen ÖVP-Obmanns in der „Tiroler Tageszeitung“ fest. Lopatka, der bis 2017 ÖVP-Klubobmann und Parteiobmannstellvertreter war, betont weiter: „Wenn Mitterlehner von ‚unglaublichen Vorgängen‘ spricht, dann kann er eigentlich nur das 'Im-Stich-Lassen' der damaligen Familienministerin Sophie Karmasin durch seine Person meinen.“

Während Familienministerin Karmasin ihr „Herzensprojekt“ Kindergeldreform auf den Weg bringen wollte, sei Mitterlehner ihr für „einen billigen Burgfrieden“ mit dem damaligen Koalitionspartner SPÖ in den Rücken gefallen. Auslöser für den Beinahe-Rücktritt Karmasins sei dann die Aussage des damaligen Vizekanzlers gewesen, wonach die Gespräche über die Kindergeldreform “trotz Weigerung der Familienministerin” weitergehen würden.

„Mitterlehner sollte sich vielmehr daran erinnern, wie oft er durch seinen respektlosen Umgang mit Ministerkollegen und engsten Mitarbeitern für große interne Verwerfungen gesorgt hat. Es wird ihm nicht gelingen, die Ereignisse von damals nun umzudeuten“, schließt Lopatka.

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