• 06.11.2021, 09:44:55
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130 Jahre christliche Soziallehre und 70 Jahre Fraktion Christlicher Gewerkschafter*innen

BILD zur Veranstaltung "130 Jahre christliche Soziallehre und 70
Jahre Fraktion Christlicher Gewerkschafter*innen"

St. Pölten (OTS) - Am 5. November 2021 hat die FCG Niederösterreich
zur Veranstaltung „130 Jahre christliche Soziallehre und 70 Jahre
Fraktion Christlicher Gewerkschafter*innen" in den Festsaal des Stift
Herzogenburg geladen.

FCG-Landesvorsitzender Bundesrat a.D. Reg. Rat Alfred Schöls begrüßte
die zahlreichen Ehrengäste rund um den Vizepräsidenten des
Europäischen Parlamentes Dr. Othmar Karas und betonte „die Aktualität
der Werte der christlichen Soziallehre, die in den Positionen der FCG
verankert sind und bekräftigte das Selbstverständnis der Fraktion als
wesentlichen Teil der österreichischen Arbeitnehmerbewegung."

Landesrätin und ÖAAB-Landesobfrau Mag. Christiane Teschl-Hofmeister
zeigte sich beeindruckt von der langjährigen Historie der FCG und
machte darauf aufmerksam, dass das FCG-Motto „Vorrang Mensch“ mit
Blick auf die herrschende Corona-Pandemie aktueller denn je sei.
Zudem bezeichnete sie die FCG als einzige Organisation hierzulande,
die das "C" noch im Namen trage und hob diesbezüglich hervor, dass
„dies den Einsatz für das Gemeinwohl, Eigenverantwortung und den
Blick für das große Ganze notwendig mache. Dafür stehe die FCG."

Der stellvertretende FCG-Bundesvorsitzende Hofrat Peter Maschat wies
auf die „Zeitlosigkeit der Enzyklika Rerum Novarum von Papst Leo
XIII." hin und sprach von der „Wichtigkeit des gemeinsamen
Interessenausgleiches auf einer fairen Basis mit dem Ziel einer
menschlichen Arbeitswelt, der Wiege der heutigen
Sozialpartnerschaft.“

Der AKNÖ-Fraktionsvorsitzende KR Harald Sterle blickte anlässlich der
Jubiläen der christlichen Soziallehre und der FCG in die
Vergangenheit und bezeichnete die Enzyklika Rerum Novarum als
„zentralen Grundstein und den Kampf gegen die prekären
Arbeitsverhältnisse des 19. Jahrhunderts als Geburtsstunde der
Christgewerkschafter*innen“.

FCG-Bildungsreferentin und Expertin für Sozialethik Mag. Dr. Karin
Petter-Trausznitz hielt im Rahmen der Festrede zur Veranstaltung
fest, dass „die christliche Soziallehre vor 130 Jahren als
sozialpolitische Antwort auf die inhumanen Arbeitsbedingungen der
Industrialisierung ausgearbeitet wurde. Sie biete nach wie vor
brandaktuelle Impulse für die brennenden sozialen Fragen unserer
Zeit. Der Wesenskern und die Faszination der Soziallehre seien der
verinnerlichte Grundsatz der ‚Mensch steht im Mittelpunkt‘.“

Abschließend wurden im Rahmen einer hochkarätig besetzten
Diskussionsrunde sowohl ein Rückblick als auch ein Ausblick
hinsichtlich der Leistungen der christlichen Soziallehre und der FCG
für die Arbeitnehmer*innen gewährt. Zu den Diskutanten zählten Dr.
Othmar Karas (Vizepräsident des Europäischen Parlamentes), Bundesrat
a.D. Reg. Rat Alfred Schöls (FCG-Landesvorsitzender
Niederösterreich), Josef Hager (AKNÖ-Vizepräsident) und Andreas
Gjecaj (FCG-Generalsekretär).

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