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Wöginger/Hammer: Bruttopensionen bis 1.000 Euro werden um drei Prozent erhöht

Pensions-Anpassung für 2022 im Sozialausschuss

Wien (OTS) - Erfreut über die Erhöhung der Pensionen zeigten sich heute, Donnerstag, der 1. stv. ÖVP-Klubobmann und ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger sowie der ÖVP-Sprecher für den öffentlichen Dienst Michael Hammer anlässlich des heutiges Sozialausschusses, bei dem eine Pensionsanpassung auf der Tagesordnung steht. „Die Bruttopensionen bis 1.000 Euro werden mit 1. Jänner 2022 um drei Prozent erhöht. Für Pensionen von 1.000 bis 1.300 Euro kommt eine Einschleifregelung, und für alle Pensionen ab 1.300 Euro gilt der gesetzliche Anpassungswert von 1,8 Prozent“, so Wöginger. „Damit wird für alle Pensionen die Wertsicherung gewährleistet, für kleine Pensionen gibt es deutlich mehr.“

Für öffentliche Bedienstete werden die jüngsten Änderungen im ASVG zu Frühstarter-Bonus und Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung analog geregelt. Hintergrund: Der "Frühstarterbonus" wird ab 2022 im ASVG die abschlagsfreie Frühpension, auch "Hacklerregelung" genannt, ersetzen. Mit diesem Frühstarterbonus bekommen künftig auch öffentlich Bedienstete für jeden Monat, den sie vor dem 20. Lebensjahr gearbeitet haben, einen Euro auf die Pension dazu. Das Höchstausmaß des Bonus wird mit 60 Euro pro Monatspension begrenzt. Das sind bis zu 840 Euro im Jahr, wenn man das 13. und 14. Gehalt mit einrechnet. Weitere Voraussetzungen, um vom "Frühstarterbonus" profitieren zu können, sind insgesamt 25 beitragsgedeckte Arbeitsjahre vor dem Pensionsantritt und davon mindestens zwölf Monate vor dem 20. Lebensjahr.

„Die erste Pensionsanpassung nach Pensionsantritt wird bei Beamten wie auch im ASVG aliquotiert, je nachdem in welchem Monat die Pension angetreten worden ist“, erläuterte Hammer.

Mit dieser Pensionserhöhung werden insgesamt 1,1 Milliarden Euro aus dem Budget bereitgestellt. Pensionisten mit einer Rente von 1.000 Euro bekommen um 30 Euro mehr im Monat bzw. 420 Euro mehr im Jahr. Pensionen mit 2.000 Euro steigen um 36 Euro im Monat bzw. 504 Euro im Jahr.

(Schluss)

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