• 04.10.2021, 09:14:22
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WBNÖ Ecker/Servus: Steuerreform stärkt den Standort durch Entlastung, Investitionsanreize und Klimaschutz mit Hausverstand - KORRIGIERTE NEUFASSUNG

Der NÖ Wirtschaftsbund begrüßt die von der Bundesregierung präsentierte ökosoziale Steuerreform.

KORREKTUR ZU OTS_20211003_OTS0054

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Diese Meldung ist eine Korrektur

St. Pölten (OTS) - 

Vor dem Hintergrund der größten Wirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg, müssen wir alles tun, um die Unternehmen weiter zu entlasten und den wirtschaftlichen Aufschwung zu unterstützen. Das von der Bundesregierung vorgestellte Bündel an Maßnahmen setzt dabei die richtigen Akzente“, sagt WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker. Vor allem die schrittweise Senkung der weiteren Einkommenssteuerstufen und der Körperschaftssteuer, die Einführung eines Investitionsfreibetrages, die Anhebung des Gewinnfreibetrages und die Reduktion der Sozialversicherungsbeiträge würden eine wichtige Entlastung für die Unternehmen bedeuten.

Das Maßnahmenbündel enthält die Senkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 23 Prozent. Die Reduktion erfolgt dabei schrittweise, 2023 von 25 auf 24 Prozent und 2024 auf 23 Prozent. Weiters wird ein Investitionsfreibetrag eingeführt und der Gewinnfreibetrag von 13 auf 15 Prozent angehoben. „Alleine dadurch werden die Betriebe um 1,1 Mrd. Euro entlastet“, fasst Direktor Harald Servus die Maßnahmen mit den größten Entlastungsvolumen zusammen. Bei der Lohn- und Einkommenssteuer wird die 2. Tarifstufe ab Juli 2022 von 35 auf 30 Prozent gesenkt. Die Senkung der dritten Tarifstufe von 42 auf 40  Prozent erfolgt im Juli 2023. „Das bedeutet in der Stufe 2 eine Entlastung von bis zu 650 Euro und in der Stufe 3 von weiteren bis zu 580 Euro pro Jahr“, rechnet Servus vor. Zudem hebt er die Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1.000 Euro als wichtige Erleichterung für die Betriebe hervor.

„Wichtig ist auch, dass bei der Ökologisierung des Steuersystems auf Anreize gesetzt wird und bei der CO2-Bepreisung ein entsprechender Ausgleich für Unternehmen geplant ist“, sagt Direktor Servus. Dadurch werde die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten.

„Die präsentierten Maßnahmen sind wichtig, um den Standort zu stärken und ermöglichen den Unternehmen, sich aus der Krise heraus zu investieren. Sie sorgen auch dafür, dass den Menschen spürbar mehr im Börserl bleibt und damit der Konsum weiter angekurbelt wird“, sind sich Ecker und Servus einig.

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