• 30.09.2021, 14:49:29
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  • OTS0228

NTÖ: Rechtsrahmen bei Lebensmittel-Wertschöpfung ist wichtig

Partnerschaft zwischen Tierhaltung und Handel wurde verstärkt

Utl.: Partnerschaft zwischen Tierhaltung und Handel wurde verstärkt =

Wien (OTS) - Der Verein Nachhaltige Tierhaltung Österreich (NTÖ)
begrüßt den von Bundesministerin Elisabeth Köstinger eingeleiteten
Schritt zur nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie gegen unfaire
Geschäftspraktiken entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette. "Wir
danken Frau Bundesministerin Köstinger, dass dazu der Entwurf des
Wettbewerbs- und Nahversorgungsgesetzes in Begutachtung geschickt
wurde, ebenso wie für die geplante Einrichtung einer Ombudsstelle",
betont NTÖ-Obmann Josef Fradler.

Für die tierische Produktion, die mit 47% oder 3,6 Mrd. Euro fast
die Hälfte des gesamten landwirtschaftlichen Produktionswertes
darstellt, ist dies eine wichtige Richtung zur Stärkung der
österreichischen tierhaltenden Landwirtschaft. Die heimischen
Tierhalterinnen und Tierhalter versorgen die Bevölkerung tagtäglich
mit frischem Fleisch, Geflügel, Eiern, Milch und Milchprodukten.
Produziert wird im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft unter
Einhaltung höchster Produktions-, Umwelt- und Tierwohlstandards. Dazu
ist es wichtig, dass unsere Bäuerinnen und Bauern mit entsprechend
fairen Preisen dafür abgegolten werden und unter greifbaren
Bedingungen diese an die Konsumentenschaft bringen können."

Die Vertreter der Veredelungswirtschaft mit den Sparten der
Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel und Pferde weisen
hinsichtlich der Initiative gegen unfaire Geschäftspraktiken auf den
schnellen Umsetzungsprozess hin, bei dem 2019 das Europäische
Parlament und der Rat erst eine europaweite gesetzliche Definition
für unlautere Praktiken entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette
verabschiedet haben. Nun werden die Definitionen der EU-Richtlinie in
nationales Recht umgesetzt, der einen klaren Rechtsrahmen geben wird.

"Die Einrichtung einer unabhängigen und weisungsfreien
Ombudsstelle verstärkt die Partnerschaft zwischen Bauern,
Verarbeitern, Handel und Konsumenten. Der Fokus wird durch diese
Stelle auf faire Bedingungen und Vereinbarungen gelegt. Im globalen
Wettbewerb brauchen unsere kleinstrukturierten Familienbetriebe eine
faire Abgeltung ihrer qualitativ hochwertigen Produkte und einen
höheren Anteil an der Wertschöpfungskette", so Fradler abschließend.

Über den NTÖ

Die Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen
Rinderzüchter (ZAR), der Verband Österreichischer Schweinebauern
(VÖS), der Österreichische Bundesverband für Schafe und Ziegen
(ÖBSZ), die Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen
Geflügelwirtschaft (ZAG) sowie die Arbeitsgemeinschaft Rind (ARGE
Rind) und die Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer
Pferdezüchter (ZAP) haben 2016 den gemeinsamen Dachverein
„Nachhaltige Tierhaltung Österreich" gegründet. Damit sollen
gemeinsam die Interessen der Tierhalter/-innen aller Sparten
vertreten und agrarpolitische Themen koordiniert behandelt werden.
(Schluss)

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