NEOS zu Kurzarbeit: Fachkräftemangel im Tourismus ist zum Teil hausgemacht

Gerald Loacker: „In den Tourismusregionen werden Arbeitskräfte gesucht, im Stadttourismus bindet die Kurzarbeit aber Arbeitnehmer_innen.“

Wien (OTS) - „Das Modell der Kurzarbeit hatte seine Richtigkeit, gerade am Anfang der Covid-Krise und während der Lockdowns. Doch die Bundesregierung hat den richtigen Zeitpunkt zum Auslaufenlassen der Kurzarbeit nicht gefunden“, sagt NEOS-Sozial- und Wirtschaftssprecher Gerald Loacker anlässlich der Präsentation der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. „Gerade im Tourismus, aber auch im Handel, entpuppt sich die bestehende Kurzarbeitsregelung als Bremsblock für Arbeitsplätze und Konjunktur. In der Hotellerie werden in den Bundesländern händeringend Arbeitskräfte gesucht, während in der Stadthotellerie Menschen noch in Kurzarbeit sind, weil dort die Urlauberinnen und Urlauber noch fehlen. Doch solange die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Städten in Kurzarbeit sind, gibt es keine Möglichkeit, als Saisonnier in den Bundesländern zu arbeiten. Erst gestern gab es auch Meldungen, dass Gasthäuser tageweise zusperren müssen, weil sie einfach zu wenig Personal haben.“

Loacker verlangt von Minister Kocher deshalb, dass die Kurzarbeit auslaufen muss, gerade um für diesen Bereich Möglichkeiten zu schaffen. Auch die Sparten-Vertreter_innen wollen, dass Personal für jene Bereiche frei wird, in denen es Jobs gibt: „Auch die Hoteliervereinigung bestätigt, dass das Personal in der Stadthotellerie an anderer Stelle gebraucht würde. Minister Kocher muss auf diese Rufe hören und das endlich ermöglichen.“

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