- 24.06.2021, 11:30:32
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10 Jahre Donauraumstrategie – eine zukunftsweisende Initiative für 115 Millionen Menschen vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer
Wien (OTS) - Die EU Strategie für den Donauraum, die auf eine
österreichisch-rumänische Initiative zurückgeht, feiert am 24. Juni
ihr 10-Jahresjubiläum. Sie umfasst vierzehn Staaten – neun
EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich,
Rumänien, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Ungarn) und fünf
Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Bosnien und Herzegowina, Moldau,
Montenegro, Serbien und die Ukraine) und stellt eine wichtige
Kooperationsplattform und institutionelle Brücke zwischen EU-Staaten,
Beitrittskandidaten sowie Staaten der Östlichen Partnerschaft dar.
Ihre Arbeitsschwerpunkte bestehen in der besseren Vernetzung der
Mitgliedstaaten, im Umweltschutz, im Aufbau von Wohlstand sowie in
der Stärkung des Donauraums durch den Aufbau tragfähiger
Institutionen und vertiefte Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft.
Für Österreich ist der Donauraum seit jeher von zentraler Bedeutung
und ein außenpolitisches Herzensanliegen.
„Der Donauraum ist eine Schlüsselregion für Österreich. Die weitere
positive Entwicklung dieses Raums vom Schwarzwald bis zum Schwarzen
Meer ist von zentraler Wichtigkeit für ganz Europa“
so Außenminister Alexander Schallenberg anlässlich des heutigen
Jubiläums.
Als Instrument zur Stärkung der regionalen und wirtschaftlichen
Kooperation im Donauraum stellt die Donauraumstrategie eine wichtige
Ergänzung zu anderen Regionalinitiativen, wie der von Außenminister
Alexander Schallenberg initiierten Central-5 (Österreich, Slowakei,
Slowenien, Tschechien, Ungarn) oder der von Niederösterreich
koordinierten ARGE Donauländer dar.
Die Donauraumstrategie leistet darüber hinaus einen unterstützenden
Beitrag zum EU-Beitrittsprozess der Staaten des Westbalkan.
Dazu Außenminister Alexander Schallenberg:
„Die europäische Integration ist nicht vollständig, solange die
Staaten des Westbalkan der EU nicht beigetreten sind. Sowohl für die
Länder des Westbalkan als auch für die EU gibt es keine vernünftige
Alternative zur europäischen Perspektive der Region.“
Den Vorsitz der EU-Donauraumstrategie, deren Sekretariat („Danube
Strategy Point“) seinen Hauptsitz in Wien hat, übt heuer die Slowakei
aus. Für 2022 wird mit der Ukraine erstmals ein
Nicht-EU-Mitgliedstaat den Vorsitz übernehmen.
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