FPÖ – Ecker zum internationalen Tag gegen Gewalt an älteren Menschen: Nicht auf die ältere Generation vergessen!

Senioren sind mehrheitlich noch in der analogen Welt verankert, die Digitalisierung ist eine oft unüberwindbare Hürde

Wien (OTS) - Am heutigen internationalen Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen forderte FPÖ-Seniorensprecherin NAbg. Rosa Ecker, dass „bei allem technischen Fortschritt, der bei Behörden, aber auch wichtigen Infrastrukturen wie Post und Bank voranschreitet, nicht auf die ältere Generation zu vergessen“. „So wurde zu Beginn etwa bei den Anmeldungsmodalitäten für die Corona-Impfung durchaus auf den Umstand vergessen, dass viele ältere Menschen keinen Zugang zum Internet haben und somit eine digitale Anmeldung für diese eine Hürde darstellt – ebenso die Benachrichtigung mittels SMS über das Testergebnis für einen COVID-19-Test. Vielfach hat man den Eindruck, dass auf die ältere Generation, die mehrheitlich noch in der analogen Welt verankert ist, vergessen wird. Nicht jeder Pensionist hat Angehörige, die die digitalen Amtswege und Geschäfte erledigen können - diese technische Hürde stellt ganz klar eine Diskriminierung dar“, betonte Ecker.

„Die Seniorinnen und Senioren in unserem Land haben ein Recht darauf, soweit wie möglich selbstständig handeln zu können. Dazu gehört auch weiterhin die Möglichkeit, Bezahlungen mittels Bargeld zu erledigen, aber auch ein direkter Behördenverkehr für jene, die nicht auf die digitalen Portale ausweichen können, muss möglich sein. Für Senioren sind Infrastrukturen wie Bankomaten, Banken und die Post neben der medizinischen Versorgung oder dem Lebensmittelgeschäft wichtige Bestandteile für ein selbstbestimmtes Leben“, ergänzte der Bundesobmann des Seniorenrings Thomas Richler.

„Wir dürfen aber nicht außer Acht lassen, dass auch ältere Frauen, die auf Pflege angewiesen sind, Opfer von Gewalt werden, weil etwa der Lebenspartner im höheren Alter mit der Pflege nicht zurechtkommt. Übergriffe in Form von Vernachlässigung oder Überforderung in der Pflege machen es nötig, dass wir auch für pflegebedürftige Personen Gewaltschutz in entsprechenden Zentren anbieten. Wir sehen an Hand der demografischen Entwicklung, dass die Anzahl von älteren Frauen, die Pflege und Hilfe benötigen, immer mehr ansteigt. Wenn wir die Aspekte der Gewalt gegen Frauen beleuchten, so werden wir, um Misshandlungen vorzubeugen, auch hier Präventionsmaßnahmen berücksichtigen müssen“, betonte Ecker.

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