• 04.06.2021, 10:01:38
  • /
  • OTS0045

Trend zu stärker steigenden Wohnimmobilienpreisen setzte sich auch im ersten Quartal 2021 fort

Preistreibend wirkten neben Einfamilienhäusern auch neue Eigentumswohnungen

Utl.: Preistreibend wirkten neben Einfamilienhäusern auch neue
Eigentumswohnungen =

Wien (OTS) - Die aktuelle Ausgabe der Immobilienmarktanalyse der
Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zeigt eine weitere
Beschleunigung des Preisanstiegs für Wohnimmobilien. Nach einem Plus
von 10,0 Prozent im vierten Quartal 2020 stiegen die Preise im ersten
Quartal 2021 österreichweit um 12,3 Prozent. In Wien wurde zu
Jahresbeginn eine ähnlich starke Preisdynamik mit +10,9 Prozent nach
9,4 Prozent im Vorquartal verzeichnet. Im Bundesgebiet ohne Wien
zeigt sich im Vorjahresvergleich ein Preisauftrieb von 14,0 Prozent
(nach 10,7 Prozent).

Abweichung der Preise von Fundamentalfaktoren beschleunigt sich

Der Fundamentalpreisindikator für Wohnimmobilien in Wien signalisiert
für das erste Quartal 2021 eine Abweichung der Preise von den
Fundamentalfaktoren um 25 Prozent. Österreichweit liegt dieser Wert
bei 19 Prozent.

COVID-19-Pandemie hatte maßgeblichen Einfluss auf die
Wohnbauaktivität im Jahr 2020

Die Einschränkungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020
führten zu einer vorübergehenden Abkühlung im Wohnbau. Die
Bauwirtschaft konnte sich aber vergleichsweise rasch erholen und hat
inzwischen wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Insgesamt sind die
realen Wohnbauinvestitionen im Jahr 2020 im Jahresvergleich aber um 4
Prozent gesunken. Die Zahl der Immobilientransaktionen hat hingegen
um 5,1 Prozent zugenommen.

Renovierungs- bzw. Kaufabsichten der privaten Haushalte laut
Erhebungsdaten weitgehend unverändert

Bei der österreichweiten monatlichen Erhebung des Consumer Confidence
Barometers werden den privaten Haushalten neben Fragen zum
Konsumentenvertrauen auch Fragen zur geplanten Verbesserung bzw.
Renovierung ihrer Immobilien und zum beabsichtigten Kauf einer
Immobilie (für Eigenbedarf, für Angehörige, als Ferienwohnung oder
zur Vermietung) gestellt. Die Renovierungs- bzw. Kaufabsichten der
privaten Haushalte blieben laut Umfrageergebnissen während der
COVID-19-Krise nahezu unverändert. Dem in der COVID-19-Pandemie
gestiegenen Wunsch nach einem Eigenheim wirken die gestiegenen
Immobilienpreise entgegen, sodass in Summe kein Anstieg der
Kaufabsichten zu beobachten ist.

Immobilien aktuell ist auf der Website der OeNB verfügbar:
www.oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/immobilien-aktuell

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ONB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel